Geldwäscheprävention

Am 21.08.2008 ist das Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz – GwG) in Kraft getreten. Zuletzt wurde dieses Gesetz durch Artikel 1 des Gesetzes zur Optimierung der Geldwäscheprävention am 22.12.2011 geändert (BGBL 2011, Teil 1 Nr. 70, S. 2959).

Unter Geldwäsche wird die Einschleusung illegal erwirtschafteten Geldes in den legalen Finanz- und Wirtschaftskreislauf verstanden. Ziel des Gesetzes ist die Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Die Geldwäscheprävention dient vor allem dem Schutz von Unternehmen, nicht von Kriminellen zur Geldwäsche missbraucht zu werden. Unternehmen, die nach dem GWG zu den Verpflichteten zählen, haben daher bei der Ausübung Ihrer Geschäftstätigkeiten bestimmte allgemeine Sorgfaltspflichten - hierzu zählen u.a. die Identifizierung des Vertragspartners, Einholen von Informationen über den Zweck und die angestrebte Art der Geschäftsbeziehung und kontinuierliche Überwachung der Geschäftsbeziehung - einzuhalten.

Die Kreisverwaltung und die kreisfreien Städte sind nach § 16 II Nr. 9 GwG i.V.m. § 2 Nr. 2 GwGZuVO zuständige Aufsichtsbehörde für die Verpflichteten nach § 2 Abs. 1 Nr. 5, 10 und 12 GwG:

Insbesondere zählen hierzu:

Hinweise und Informationen zur Geldwäscheprävention finden Sie hier:


Informationen und Vordrucke:


Und bei folgenden Mitarbeitern in der Kreisverwaltung:


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