Zuschussprogramm für Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) fördert mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen Unternehmen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland, die investive Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen tätigen. Der Zuschuss beträgt maximal 20 % der unmittelbar auf den Umweltschutz bezogenen Investitionskosten. Diese sogenannten Investitionsmehrkosten werden als Differenz zu den Kosten einer Investition, die technisch vergleichbar, jedoch ein geringeres Maß an Umweltschutz bieten, ermittelt.

Hierbei werden insbesondere investive Maßnahmen aus folgenden Bereichen gefördert:

Die weiteren Antragsvoraussetzungen: Die Investitionsmehrkosten müssen mindestens 50.000 € betragen. Es muss eine spezifische Endenergieeinsparung bei gleichem Produktionsoutput gemessen am Durchschnittsverbrauch der letzten drei Jahre der betrachteten Anlage/des Prozesses von mindestens 5 % sowie eine CO2 -Einsparung von 100 kg pro Jahr im Verhältnis zu 100 € Investitionsmehrkosten erreicht und nachgewiesen werden. Die Energieeinsparung muss durch einen unabhängigen Energieberater, der in der KfW-Beraterbörse gelistet sein muss, testiert werden. Diese Voraussetzung entfällt nur in den Fällen einer Zertifizierung des Antrags stellenden Unternehmen nach DIN ISO 50001 oder EMAS.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über das elektronische Antragssystem easy online. Über die Bewilligung eingereichter Anträge wird zu je vier Beurteilungsstichtagen im Kalenderjahr entschieden.

Weitere Informationen (BMWI) sowie der Servicestelle Förderprogramme der Kreiswirtschaftsförderung.


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