10 Gebote zum Tiergesundheits- und Tierseuchenschutz
in geflügelhaltenden Betrieben

  1. Absperrung des Betriebsbereiches: Betreten verboten! Wertvoller Tierbestand! Kein unbefugter Fahrzeugverkehr innerhalb des Betriebsbereiches.
  2. Übersichtliche Aufzeichnungen aller Betriebsdaten nach Geflügelfleischhygienerecht in einem Ordner. Aufbewahrung in einem staubdichten Schrank im Vorraum! Aufbewahrung von Medikamenten in einem staubdichten Schrank; Impfstoffe im Kühlschrank!
  3. Stallungen und Nebenräume in gutem baulichen Zustand; an den Eingängen
  4. Umkleide- bzw. Vorraum mit Handwaschbecken (Seife, Einmalhandtücher) in aufgeräumtem und sauberem Zustand! Möglichkeit zur Reinigung und Desinfektion von
  5. Betreten der Stallungen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einmalschutzkleidung (Stiefel, Overall, Haarnetz).
  6. Kein Geflügel unterschiedlicher Altersgruppen (besonders bei Puten) Kein Geflügel mehrer Arten! Gefahr der Übertragung nicht artspezifischer Krankheiten! Personell getrennte Bewirtschaftung von Aufzucht- und Maststall, mindestens jedoch Wechsel der Arbeitskleidung und Desinfektion von Schuhwerk beim wechselseitigen Betreten der Ställe. Keine Hunde und Katzen! (Pasteurellen)
  7. Regelmäßige Schadnagerbekämpfung in den Stallungen sowie im Außenbereich.
  8. Flüssigkeits- und geruchsdichte Kadavercontainer (möglichst gekühlt) aus stabilen leicht zu reinigenden und zu desinfizierenden Materialien (Edelstahl) möglichst weit von den Stallungen; zur Abholung durch die TKBA Container an die Hofzufahrt.
  9. Mindestens 2 Wochen Leerstandzeit nach Reinigung und Desinfektion zwischen den einzelnen Durchgängen! Reinigung und Desinfektion der Stallungen einschließlich der Nebenräume, Streuarbeitsmaschinen, Gerätschaften und Werkzeugen auf dem Betriebsgelände nach der Komplettausstallung.
  10. Kompostierung (Keimreduzierung) von Geflügeldung oder Ausbringen auf Ackerflächen und sofortiges Unterpflügen.


Druckersymbol Druckversion (zuletzt geändert am 2005-12-29 17:00:00)