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Vorsicht beim Umgang mit Wildschweinen

Landwirte und Schweinehalter sollen auf Hygiene achten

Obwohl im Kreis Ahrweiler nach wie vor kein Fall von Schweinepest bekannt ist, mahnt die Kreisverwaltung zur Vorsicht. Grund für diesen erneuten Appell der Kreis-Amtstierärzte ist die jetzt im Raum Bitburg-Prüm aufgetretene Viruserkrankung bei einem Wildschwein. Die Schweinepest sei für den Menschen ungefährlich.

Jeglicher Kontakt zwischen Haus- und Wildschweinen solle vermieden werden, heißt es aus dem Kreishaus. Das Virus übertrage sich nicht nur von Tier zu Tier, sondern auch über indirekte Wege. So sollen Schweinehalter, die gleichzeitig Jäger sind, besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Beim Kontakt mit Wildschweinaufbrüchen könnten beispielsweise verunreinigte Kleider oder Schuhe den Erreger in den eigenen Bestand einschleppen.

Das Infektionsrisiko der eigenen Schweinebestände lasse sich mit sorgfältiger Hygiene minimieren. Im einzelnen nennen die Amtstierärzte der Kreisverwaltung Ahrweiler "Sauberkeit in allen Betriebsbereichen, Desinfektionswannen und -matten in allen Zugängen und Zufahrten sowie separate saubere Arbeits- und Schutzkleidung". Auch Ratten und Mäuse sollten als Virusüberträger nicht unterschätzt werden. Daher sei die regelmäßige und fachgerechte Ungeziefer-Bekämpfung in Schweineställen "dringend geboten". Auch das Bestandsregister - ein wichtiges Instrument der Tierseuchenbekämpfung - müsse korrekt geführt werden. Schweine sollten nur aus wenigen bekannten und gesunden Beständen zugekauft werden. Viehhändler und Fahrer sollten den Stall nicht betreten.





Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.01.1999

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