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Innovationsförderung neu konzipiert

Zuschüsse für kleine und mittlere Technologie-Betriebe

Mit einer neuen Konzeption zur Technologieförderung unterstützt das Land Rheinland-Pfalz finanziell Forschungs- und Entwicklungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Seit 1. Januar gilt ein modifiziertes und vereinfachtes Förderprogramm.

Förderfähig sind nach Angaben der Kreisverwaltung Ahrweiler die mit der Entwicklung von neuen Produkten oder Produktionsverfahren verbundenen Projektkosten (wie Personalkosten, Instrumente und Ausrüstungen), externe Beratungsleistungen sowie sonstige Betriebskosten. Gewährt werden Zuschüsse von bis zu 75 Prozent. Für Personalkosten gibt es Kostenpauschalen. Wichtig: Das zu entwickelnde Produkt oder Produktionsverfahren darf in der Europäischen Gemeinschaft noch nicht auf dem Markt sein und muß ein technisches und finanzielles Restrisiko für den Betrieb beinhalten.

Gefördert werden kleine und mittlere Betriebe mit Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz und weniger als 250 Mitarbeitern, höchstens 80 Millionen Mark Jahresumsatz oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 54 Millionen Mark. Größere Unternehmen können dann in die Förderung einbezogen werden, wenn das Vorhaben große Bedeutung hat und über das Tagesgeschäft hinausgehende Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen unternommen werden. Berücksichtigt werden alle Phasen der betrieblichen Projektumsetzung.

Die Höhe der Finanzspritzen ist abhängig davon, ob es sich um die Definitionsphase, die Erstellung von Durchführbarkeitsstudien, um Vorhaben der industriellen Großforschung oder um vorwettbewerbliche Entwicklungen (einschließlich des Aufbaus von Prototypen) handelt. Auch Pilot- und Demonstrationsprojekte können gefördert werden.

Priorität genießen Vorhaben der Schlüsseltechnologien wie Biotechnik, Informations- und Kommunikationstechnik, Mikro- und Feinwerktechnik, Oberflächen- und Werkstofftechnik sowie der Umwelt- und Energietechnik. Läuft das Entwicklungsvorhaben in enger Kooperation mit einer Hoch- oder Fachhochschule, kann der Fördersatz um 10 Prozent gehoben werden.

Antragsunterlagen und nähere Info bei: Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 22, 55130 Mainz, Ruf 06131/985-331, Fax 06131/985-191.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 11.02.1999

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