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Mehr Geld für Betreuer

Wer hilft kranken und behinderten Menschen?

Betreuer, die ehrenamtlich tätig sind, erhalten jetzt 600 Mark an jährlicher Aufwandsentschädigung statt bisher 375 Mark. Solche Helfer greifen Behinderten und Kranken unter die Arme, die nicht in der Lage sind, den Alltag alleine zu bewältigen.

In erster Linie geht es um die Vermögenssorge, das Aufenthaltsbestimmungsrecht und die Gesundheitsfürsorge. Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler weiter meldet, werden die ehrenamtlichen Helfer von den örtlichen Amtsgerichten zu Betreuern bestellt. Wenn jemand nicht mehr alleine zurecht kommt und auf fremde Hilfe angewiesen ist, ruft das Amtsgericht den bei der Kreisverwaltung zuständigen Sachbearbeiter. Dieser erstellt dann einen sogenannten "Sozialbericht". Der Bericht klärt, welche Hilfen benötigt werden und wer als möglicher ehrenamtlicher Betreuer in Betracht kommt.

Die Betreuer werden häufig in der Familie, der Nachbarschaft oder einem der beiden Betreuungsvereine im Kreis Ahrweiler gefunden. Land und Kreis unterstützen die Betreuungsvereine finanziell. In schwierigen Fällen oder bei einem großen Vermögen wird ein Berufsbetreuer bestellt. Solche Berufsbetreuer kümmern sich um mindestens elf Betroffene oder sind an mindestens 20 Wochenstunden tätig. Die Kreisverwaltung als Betreuungsbehörde prüft, ob ein Berufsbetreuer für seine Tätigkeit geeignet ist. Um eine gerichtliche Betreuung zu vermeiden, besteht jetzt die Möglichkeit, eine Betreuungsverfügung oder eine Vorsorgevollmacht abzugeben.

Vordrucke und weitere Informationen sind erhältlich bei: Kreisverwaltung Ahrweiler, Betreuungsbehörde, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/975-424, Hans Joachim Huster.



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 04.03.1999

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