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FH legt Schwerpunkt auf Gesundheitsregion

Kreisverwaltung nimmt Stellung - Gelder in die Rhein-Gemeinden

Zum Leserbrief von Peter Drolshagen aus Remagen zur Gesundheits- und Fitnessregion und zur Verteilung der Bonn-Berlin-Gelder nimmt die Kreisverwaltung Ahrweiler jetzt Stellung.

Jede Initiative und jede Idee, die das Gemeinschaftsprojekt der Gesundheits- und Fitnessregion vorantreibe, sei zu begrüßen, heißt es aus dem Kreishaus. Kopfschütteln rufe dagegen die Behauptung hervor, dieses Projekt sei bei der Planung der Fachhochschule RheinAhrCampus in Remagen nicht berücksichtigt worden. Das genaue Gegenteil sei der Fall: Der Studiengang "Gesundheits- und Sozialwirtschaft", unter anderem mit Lerninhalten zum Krankenhaus-Management sowie dem Kur- und Bäderwesen, ziele exakt auf die wirtschaftliche Struktur des AW-Kreises ab. Der Studiengang "Physikalische Technik" befasse sich mit Therapien und Rehas innerhalb der Medizintechnik und der Lasertechnik. Der Studiengang "Sportmanagement" spezialisiere sich auf die Berufsfelder Sport, Fitness, Freizeit, Kur- und Bäder.

Und daß noch vor wenigen Tagen Gespräche zwischen den wissenschaftlichen Mitarbeitern der FH und der Kur AG stattfanden, sei nur am Rande erwähnt. Wie die Kreisverwaltung weiter betont, zählten zu den Mitgliedern des FH-Aufbauausschusses auch Vertreter des Kreises und der Wirtschaft, die gezielt auf die Stärken der Region gesetzt haben.

Auch der Hinweis, die Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler genieße Vorrang, zeige ein offensichtliches Informationsdefizit des Remagener Leserbrief-Schreibers. Gerade für die Rheingemeinden seien umfassende Finanzmittel aus dem Berlin-Bonn-Ausgleich vorgesehen, den Landrat Weiler für den Kreis Ahrweiler ausgehandelt habe. Dabei gehe sogar der Löwenanteil nach Remagen. Neben der FH - einem 185 Millionen-Mark-Objekt, das komplett vom Bund bezahlt werde - seien dies in erster Linie das Arp-Museum und das Gewerbegebiet Remagen, außerdem das Technologiezentrum in Sinzig, der Technologiepark Grafschaft sowie die Gewerbegebiete in Sinzig, Bad Breisig und im Brohltal.

Abschließender Hinweis aus der Kreisverwaltung: Trotz des jetzt anstehenden Wahlkampfes - seit Jahren sei klar und mehrfach bekanntgemacht worden, welche Gelder für welche Projekte vorgesehen sind. Einem Kommunalpolitiker, der sich um verantwortliche Positionen in seiner Stadt bemühe, müßten solche grundlegenden Informationen eigentlich seit langem bekannt sein.



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 04.03.1999

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