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Rigoros gegen Abfallsünder vorgehen

AWB verstärkt Kontrollen bei der Sperrmüllsammlung

Illegale Abfallablagerungen sind im Kreis Ahrweiler nach wie vor zu beklagen - und das trotz eines umfassenden Entsorgungssystems, das den Bürgern zur Verfügung steht und erst jüngst mit dem Abrufsystem für Elektro-Schrott um einen wichtigen Baustein ergänzt wurde.

Von einer "Unsitte" spricht der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) vor allem bei den regelmäßigen Sperrmüllsammlungen. Diese Termine würden von manchem Bürger dazu mißbraucht, sich des Abfalls widerrechtlich zu entledigen. Dazu der deutliche Hinweis aus dem Kreishaus: Wenn dem AWB entsprechende Tatsachen bekannt werden, kann es für die Verantwortlichen teuer werden.

Konkretes Beispiel: Das rigorose Vorgehen gegen Abfallsünder bekam jetzt eine Bürgerin zu spüren, gegen die ein Bußgeld von 300 Mark verhängt wurde. Die Frau hatte versucht, einen Kubikmeter Hausmüll illegal über die Sperrmüllsammlung zu entsorgen. Die Müllwerker hatten den Abfall zu Recht nicht mitgenommen. Dennoch sah sich die Frau nicht veranlaßt, den Abfall von der Straße zu räumen.

"So etwas darf eigentlich nicht mehr vorkommen", betont AWB-Abfallberater Uli Marx. Er verweist auf die umfangreichen Informationen im Abfallratgeber 1999, der jedem Haushalt zugestellt wurde (Seiten 21 und 65). Bedauerlich sei vor allem: Viele Abfallbesitzer entzögen sich nach den Sperrmüllsammlungen ihrer Verantwortung und überließen den Abfall sich selbst. Wer sich so verhalte, müsse mit empfindlichen Geldbusen rechnen, betont Marx. Und: Der AWB werde die Kontrollen jetzt verschärfen. Dazu sei auch die Mithilfe der Bevölkerung erwünscht, heißt es abschließend aus dem Kreishaus.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 11.03.1999

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