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Kein Bauschutt zur Sperrmüllsammlung

Was darf, was darf nicht? Abfall-Ratgeber gibt Rat

Nichts Neues: Nach jeder Sperrmüllsammlung häufen sich beim Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) die Fragen, warum die Müllwerker diese oder jene Gegenstände nicht mitgenommen haben. Um Unsicherheiten zu vermeiden, sollten folgende Hinweise beachtet werden:

Zum Sperrmüll gehören alle sperrigen Gegenstände, die wegen ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht in die Restmülltonne passen. Beispiele: Waschmaschinen, Trockner, Fahrräder, Holzmöbel, Spanplatten, Matratzen oder Gartenmöbel aus Kunststoff.

Nicht zum Sperrmüll zählen neben dem Hausmüll, der in die schwarze Hausmülltonne gehört, alle Abfälle aus dem Baubereich. Beispiele hierzu: Holzfußböden, Holzverkleidungen, Dachlatten, Gartenzäune, Pergolen, Fenster und Türen, Schalbretter, Toilettenschüsseln und sonstiger Installationsmüll. Diese Baustoff-Abfälle müssen kostenpflichtig über die Umladestation in Adenau-Leimbach oder über das Abfallwirtschaftszentrum "Auf dem Scheid" bei Niederzissen entsorgt werden.

Auch Elektronikschrott (wie Fernseher, Computer oder Staubsauger) oder Problemabfälle (wie Batterien, Chemikalien oder Lacke) dürfen nicht über die Sperrmüllsammlung entsorgt werden. Hierfür gibt es den kostenlosen Service über den Entsorgungsscheck, der sich im Abfallratgeber 1999 befindet; diese Broschüre, die jedem Haushalt vorliegt, nennt auch die einzelnen Abholtermine.

Übrigens: Die Sperrmüllmenge, die mitgenommen wird, ist für jeden Sammeltermin auf drei Kubikmeter pro Haushalt begrenzt. Für größere Mengen muß beim AWB ein Container bestellt werden. Falsch oder zuviel bereitgestellter Sperrmüll bleibt an der Straße stehen und ist von der Entsorgung ausgeschlossen. Genaue Hinweise stehen ebenfalls im Abfallratgeber 1999 (Seiten 21, 65 und 66). Wer weitere Fragen hat, kann sich gerne an den AWB wenden: Ruf 02641/975-444.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.03.1999

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