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Impfaktion gegen Fuchstollwut beginnt nach Ostern

Köder für Mensch und Tier ungefährlich - Hunde an die Leine !

Nach Ostern startet im westlichen Teil des Kreises Ahrweiler wieder eine Impfaktion gegen die Fuchstollwut. Sofern das Wetter mitspielt und die Sicht gut ist, werden die Köder vor allem in der Verbandsgemeinde Adenau aus einem Flugzeug abgeworfen. Die Impfköder immunisieren die Füchse, die dann vor einer Tollwutinfektion geschützt sind und den Erreger nicht mehr übertragen können.

Als Impfköder werden nach Angaben der Kreisverwaltung Futterpreßlinge verwendet, die so groß sind wie eine Streichholzschachtel. Um zu vermeiden, daß freilaufende Hunde die Köder fressen und damit den Erfolg der Impfung schmälern, sollten Spaziergänger ihre Vierbeiner in den nächsten Wochen auf jeden Fall an der Leine führen. Der Köder ist bei korrekter Verwendung für Mensch und Tier zwar ungefährlich. Allerdings sollte auf keinem Fall die im Futterpreßling vorhandene Kunststoffkapsel geöffnet werden, da es sich beim Inhalt um einen Lebendimpfstoff handelt. Sollte der Kapselinhalt mit menschlichen Schleimhäuten (Auge) oder nicht intakter Haut (Verletzungen) in Berührung kommen, müssen diese Partien gründlich mit Wasser oder Seifenwasser gespült werden. Im Zweifelsfall ist es ratsam, einen Arzt oder das Kreis-Gesundheitsamt zu befragen. Weitere Auskünfte erteilen die Amtstierärzte der Kreisverwaltung Ahrweiler unter Ruf 02641/975-225.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 31.03.1999

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