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Wohngeld-Bescheide kommen jetzt direkt vom Kreis

3.200 Anträge im Jahr - Zuschüsse für Mieter und Eigenheimbesitzer

Wer einen Wohngeldantrag stellt, bekommt jetzt schneller Antwort. Die Kreisverwaltung Ahrweiler druckt die Bescheide selbst aus. Bislang lief die technische Abwicklung über das Statistische Landesamt in Bad Ems. 1998 gingen in der Kreisverwaltung rund 3.200 Anträge ein. Die bewilligten Finanzmittel betrugen insgesamt 3,5 Millionen Mark.

Beim Wohngeld handelt es sich um einen einkommensabhängigen staatlichen Zuschuß, den Bedürftige auf Antrag erhalten. Dies läuft über zwei Varianten: erstens als Mietzuschuß für Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers, zweitens als Lastenzuschuß für den Eigentümer eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung.

Die neue Technik im Kreishaus druckt die Bescheide ab Mitte April selbst aus. Damit können die Wohngeldbescheide bereits einen Tag nach Eingabe der Daten verschickt werden. Die erste Auszahlung kommt zum 1. oder 16. eines Monates, die anschließenden Überweisungen regelmäßig jeweils zum Monats-Ersten bis zum Ende des Bewilligungszeitraumes.

Auf Wohngeld besteht ein Rechtsanspruch. Die Höhe der Finanzhilfen hängt ab vom Familieneinkommen, von der Höhe der zuschußfähigen Miete beziehungsweise Hausbelastung sowie von der Zahl der Familienmitglieder. Zur Belastung eines Hauseigentümers gehören neben dem Kapitaldienst an die Bank auch Instandhaltungskosten und Betriebskosten (als Pauschale) sowie die Grundsteuer. Maßgebend für die Berechnung des Wohngeldes ist das Bruttoeinkommen.

Die Antragsformulare sind erhältlich bei den Wohngeldstellen der Städte und Verbandsgemeinden sowie bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, die den Antrag bearbeitet. Diese Stellen geben auch weitere Hinweise. - Info bei der Kreisverwaltung: Wohngeldstelle, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/975-433, -434 und -454, eMail: Info@kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.04.1999

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