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Varroa-Milbe: Der Feind der Bienen

Imker müssen ihre Bestände behandeln

Imker müssen ihre Bienenvölker auch in diesem Jahr gegen die Varroa-Milbe behandeln oder behandeln lassen. Dies ist nach Angaben der Kreisverwaltung Ahrweiler vorgeschrieben. Die Aktion soll vorbeugen gegen Schäden an erwachsenen Bienen und der Bienenbrut und damit starke Verluste bei den Bienenvölkern verhindern. Die Varroa-Milbe ist in der gesamten Bundesrepublik verbreitet.

Die Behandlungskosten werden teilweise durch EU-Fördermittel getragen. Um die Kosten für die Medikamente möglichst gering zu halten, werden Sammelbestellungen angeboten. Imker aus dem AW-Kreis können die Medizin bis Ende Mai bestellen beim Imker-Verband Rheinland-Pfalz e. V., Im Bannen 38-54, 56727 Mayen, Ruf 02651/72666. Die Imker müssen rund 30 Prozent der Kosten selbst tragen. Nach der Tierseuchenverfügung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Umwelt und Forsten müssen die Honigbienen bis Ende Dezember 1999 gegen Varroatose behandelt sein.

Die Bienenzüchter sollen neben der Medikamentenbehandlung auch imkerliche Maßnahmen wie das Ausschneiden der Drohnen ergreifen. Anzustreben sei eine frühzeitige Sommer- beziehungsweise Spätsommerbehandlung, bei der eine Kontamination des Honigs mit Medikamentenrückständen vermieden wird. - Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Ruf 02641/975-225, und Kreis-Imker-Verband Ahrweiler 02642/44462.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.04.1999

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