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Neues Geld für die Modernisierung von Wohnungen

Bis zu 30.000 Mark - 1998 kreisweit 240.000 Mark für 68 Projekte

Für die Modernisierung von selbstgenutztem Wohneigentum und Mietwohnungen stehen auch in diesem Jahr wieder staatliche Fördergelder bereit. Die Kreisverwaltung Ahrweiler erklärt Einzelheiten.

Gefördert werden Baumaßnahmen, die den Gebrauchswert der Wohnungen nachhaltig erhöhen. Dazu zählen insbesondere die Verbesserung des Wohnungszuschnitts, die Belichtung und Belüftung, der Einbau von Schallschutz- und Isolierverglasung, die Energie- und Wasserversorgung, die Entwässerung, die Sanitäreinrichtungen, der erstmalige Einbau der Heizung und der Einbau von Solaranlagen zur Raumbeheizung sowie für die Beheizung und/oder Erwärmung von Brauchwasser.

Diese Projektförderung läuft als Investitionszuschuß von 25 Prozent der förderfähigen Kosten (bis maximal 7.500 Mark) bei eigengenutzten Wohnungen und durch Darlehen in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten (bis maximal 30.000 Mark) bei Mietwohnungen und Familienheimen. Dabei muß ein förderfähiger Kostenaufwand je Wohnung von mindestens 4.000 Mark erreicht werden. Die Förderung muß dem Finanzamt gemeldet werden.

Der Eigentümer verpflichtet sich, die Aufträge der Modernisierung - nicht nur den Kauf des Materials - rasch nach der Förderbewilligung an Fachbetriebe, insbesondere Handwerksbetriebe, zu vergeben. Eigenleistungen werden nicht gefördert. Die Bauarbeiten dürfen erst nach Bewilligung der beantragten Fördermittel beginnen. Bei vorzeitigem Baubeginn kommt es zum Förderausschluß.

Bei selbstgenutztem Wohneigentum darf der Eigentümer die Einkommensgrenze, die sich an der Haushaltsgröße orientiert, nicht überschreiten und muß nach der Modernisierung eine Belastung von mindestens 15 Prozent des maßgebenden Einkommens nachweisen.

Die Miete darf bei Mietwohnungen nach der Modernisierung (alte Miete plus Zuschlag aus den Modernisierungskosten) die Mietobergrenze von 9,10 Mark je Quadratmeter Wohnfläche (ohne Nebenkosten) nicht überschreiten.

Ein Blick ins Vorjahr: Das Land Rheinland-Pfalz zahlte 1998 im Kreis Ahrweiler für die Modernisierung von 68 bestehenden Wohnungen 240.000 Mark an Investitionszuschüssen aus. Das daraus resultierende Gesamtbauvolumen betrug 1,2 Millionen Mark, die förderfähigen Kosten insgesamt 960.000 Mark. Diese Mittel helfen nicht nur dem privaten Wohnungsbau, den Wohnungsmarkt zu entlasten. Auch die heimische Wirtschaft profitiert nach Angaben der Kreisverwaltung von den öffentlichen Mitteln. Aufgrund der staatlichen Förderung gingen Bauaufträge an zahlreiche Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen.

Die Anträge sind nur bei den zuständigen Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltungen erhältlich und gelangen von dort zur Kreisverwaltung Ahrweiler als Bewilligungsstelle. Bei diesen Stellen und dem Kreis-Bauamt sind nähere Auskünfte zu erhalten. Die Sprechzeiten des Kreis-Bauamtes: montags bis freitags von 7.30 bis 12 Uhr und donnerstags, dem Tag des Bürgers, durchgehend bis 18 Uhr. Eine telefonische Terminvereinbarung wird empfohlen: Ruf 02641/975-366.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 15.04.1999

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