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Einige fanden Tauschpartner, andere pendeln

Teil 7: Der Deutsche Entwicklungsdienst kommt wieder nach Bonn - Schnupperreise im Mai

Das Personalkarussell dreht sich auch beim Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der im Rahmen des Berlin/Bonn-Ausgleichs in jene Stadt zur├╝ckzieht, in der er 1963 von John F. Kennedy, Bundespr├Ąsident Heinrich L├╝bke und Bundeskanzler Konrad Adenauer gegr├╝ndet wurde: nach Bonn.

58 DED-Besch├Ąftigte k├Ânnen in der Hauptstadt Berlin bleiben; sie haben bereits feste Tauschpartner bei der Bundestagsverwaltung und den Fraktionen, beim Ausw├Ąrtigen Amt und den L├Ąndervertretungen gefunden. Nach den bisherigen Pl├Ąnen werden 65 der rund 200 DED-Besch├Ąftigten an den Rhein ziehen. Derzeit pendeln nur vereinzelte DED-Mitarbeiter, wie die Kreisverwaltung Ahrweiler im 7. Teil ihrer Presseserie ├╝ber die Umzugsbeh├Ârden berichtet. Bis August 2000 sei jedoch mit 22 Bonn-Berlin-Pendlern und zum Jahresende 2000 mit 50 sogenannten Alters- und Orientierungspendlern zu rechnen.

"Innerhalb dieser Spanne werden einige Kollegen ihre Dienstzeit beenden - andere m├╝ssen sich dann endg├╝ltig entscheiden, wann und ob sie ihren festen Wohnsitz in Bonn nehmen", erkl├Ąrt Wolfgang Appenowitz. Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende ist bereits im Oktober vorigen Jahres mit seiner Familie an den k├╝nftigen neuen Dienstort gezogen und pendelt seither an Wochenenden. ├ťbrigens: Am letzten Mai-Wochenende ist f├╝r die DED-Umziehenden eine Schnupperreise in die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler geplant.

Der DED besch├Ąftigt rund 200 Mitarbeiter. Einige haben 1977 bereits den Wechsel von Bonn nach Berlin mitgemacht. Der jetzt anstehende R├╝ck-Umzug an den Ursprungsort soll im September 2000 abgeschlossen sein. Als gr├Â├čter deutscher Personal-Entsendedienst betreut der DED 2.100 Mitarbeiter im Ausland - darunter 900 Entwicklungshelfer mit ihren Familien, die in 43 Gastl├Ąndern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas eingesetzt sind, sowie 500 einheimische Fachkr├Ąfte von Partnerorganisationen. Zudem betreibt der DED eine aktive Informations- und Bildungsarbeit in Deutschland, um die ├Âffentliche Akzeptanz f├╝r die Entwicklungszusammenarbeit zu f├Ârdern. Ein geplantes Kooperationsprojekt mit dem Land Nordrhein-Westfalen soll sich an Schulen richten.

Neue DED-Dienstadresse in Bonn wird das ehemalige Bundespressezentrum im Tulpenfeld sein (Heussallee 2-10). Das Geb├Ąude ist jedoch nicht geeignet, um auch die sogenannte Vorbereitungsabteilung aufzunehmen; diese Arbeitseinheit schult die Entwicklungshelfer samt Familien mehrere Monate f├╝r ihren Einsatz im Gastland. Ein geeigneter Standort wird gesucht. Im Gespr├Ąch ist die bisherige Diplomatenschule des Ausw├Ąrtigen Amtes in Bonn-Ippendorf. Sollte die Entscheidung auf sich warten lassen, mu├č die Vorbereitungsabteilung l├Ąnger als die ├╝brigen DED-Ressorts in Berlin-Kladow bleiben, h├Âchstens aber bis zum Jahre 2003.

Info: Deutscher Entwicklungsdienst GmbH, Kladower Damm 299, 14089 Berlin, Ruf 030/36881-0, Fax /36881-271. - Ansprechpartner f├╝r Neub├╝rger in der Kreisverwaltung Ahrweiler (Wilhelmstra├če 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler): Michael Sch├Ąfer (Ruf 02641/975-239), Kurt Weber (Ruf 02641/975-299), Fax jeweils 975-456; E-mail: Info@kreis-ahrweiler.de; Neub├╝rger-Brosch├╝re "Besser leben - Kreis Ahrweiler"; Internet: www.kreis.aw-online.de (Infos f├╝r Neub├╝rger im Kreis Ahrweiler) und www.umzug-nach-bonn.de (Region Bonn).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.04.1999

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