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Die Suche nach Wohnung, Schule, Jobs und Verkehrsverbindungen

Vor dem Umzug aus Berlin - Teil 8: Deutsches Institut f├╝r Entwicklungspolitik (DIE)

Die k├╝nftigen Neu-Bonner tun das, was die meisten Umziehenden vom Spree an den Rhein gegenw├Ąrtig tun: Sie informieren sich ├╝ber das Wohnungs- und Schulangebot, studieren Fahrpl├Ąne und Verkehrsverbindungen, suchen nach Arbeitspl├Ątzen f├╝r mitziehende Familienangeh├Ârige - und richten sich zun├Ąchst auf regelm├Ą├čige Wochenend-Heimfahrten ein.

Dieses Stimmungsbild kommt aus dem Deutschen Institut f├╝r Entwicklungspolitik (DIE) - einer von rund 20 Dienststellen, die im Rahmen des Berlin-Bonn-Ausgleichs in die Region Bonn umziehen und deren Mitarbeiter auch Interesse am Kreis Ahrweiler zeigen. Die AW-Kreisverwaltung stellt das DIE im achten Teil ihrer Presseserie ├╝ber die Umzugsbeh├Ârden vor.

"Mehrere ├Ąltere Menschen werden erst einmal pendeln, um zu entscheiden, ob sie sich nur einen vor├╝bergehenden oder einen festen Wohnsitz in der Region Bonn nehmen." So sch├Ątzt Betriebsratsvorsitzende Waltraud Phaneuf die Pl├Ąne ihrer Kollegen ein. Zum Jahreswechsel werde eine "Kopfstelle" des DIE in Bonn eingerichtet. Diese Stelle soll die Umzugsmodalit├Ąten vor Ort koordinieren und die aus den Tauschbeh├Ârden kommenden neuen Mitarbeiter auf ihre k├╝nftigen Aufgaben vorbereiten.

Das DIE - es z├Ąhlt zu den kleinsten Umzugsbeh├Ârden - wird im n├Ąchsten Jahr den Dienstsitz in Berlin-Charlottenburg verlassen. Neue Adresse ist das Bonner Tulpenfeld (Heussallee 2-10). Allerdings ziehen nicht alle Besch├Ąftigten mit an den Rhein. 15 Mitarbeiter, vorwiegend aus dem mittleren und gehobenen Dienst der Verwaltung, haben einen Tauscharbeitsplatz erhalten. "Unsere Tauschbeh├Ârden sind die Verwaltung und die Fraktionen des Deutschen Bundestages sowie das Ausw├Ąrtige Amt", erkl├Ąrt Waltraud Phaneuf. Kontakte gebe es auch zu den L├Ąndervertretungen, zum Bundeskanzleramt und politischen Stiftungen. Sieben Kolleginnen und Kollegen suchten immer noch und hofften, bis zum konkreten Umzugstermin eine Bleibem├Âglichkeit in Berlin zu finden. Stichtag ist der 1. Juli 2000.

23 der knapp 50 DIE-Mitarbeiter sind hochspezialisierte Wissenschaftler, unter ihnen Volkswirte, Soziologen und Agrar├Âkonomen, die mindestens zwei Sprachen beherrschen. Finanziert wird die T├Ątigkeit des DIE zu 75 Prozent aus Bundesmitteln und zu einem Viertel aus Landesmitteln. 1964 als gemeinn├╝tzige Gesellschaft mbH in Berlin gegr├╝ndet, zeichnet das DIE auf der Grundlage unabh├Ąngiger wissenschaftlicher Forschung f├╝r Beratungs- und Ausbildungsaufgaben verantwortlich. So werden f├╝r ├Âffentliche Institutionen im In- und Ausland Gutachten zu entwicklungspolitischen Themen erstellt. Hochschulabsolventen werden f├╝r die Praxis der Entwicklungspolitik ausgebildet.

Info: Deutsches Institut f├╝r Entwicklungspolitik, Hallerstra├če 3, 10587 Berlin, Ruf 030/39073-0, Fax 030/39073-130.

Ansprechpartner f├╝r Neub├╝rger in der Kreisverwaltung Ahrweiler (Wilhelmstra├če 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler): Michael Sch├Ąfer (Ruf 02641/975-239), Kurt Weber (Ruf /975-299), Fax jeweils /975-456; eMail: Info@kreis-ahrweiler.de; Neub├╝rger-Brosch├╝re "Besser leben - Kreis Ahrweiler"; Internet: www.kreis.aw-online.de (Infos f├╝r Neub├╝rger im Kreis Ahrweiler) und www.umzug-nach-bonn.de (Region Bonn).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.05.1999

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