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Rund 134.500 AW-Bürger bis zum Jahr 2010

Starke Zuwächse in der Grafschaft, aber auch in Bad Breisig, Brohltal, Remagen und Sinzig - "Zukunft AW 21" plant voraus

Die Einwohnerzahl im Kreis Ahrweiler wird weiter steigen. Die AW-Bevölkerung soll von derzeit rund 128.000 bis zum Jahr 2010 auf 134.500 Personen anwachsen. Diese Prognosen zur Bevölkerungsstatistik stellen eine von zahlreichen Facetten des neuen Kreisentwicklungsprogramms "Zukunft AW 21" dar, mit dem Kreis und Kommunen den Weg ins 21. Jahrhundert planen.

Nach ausführlichen Vorberatungen in den politischen Gremien des Kreises fiel der Startschuß für das Kreisentwicklungsprogramm (KREP) jetzt bei einer Auftaktveranstaltung in Dümpelfeld. Um die Basis für einen breiten Konsens zu schaffen, hatte Landrat Joachim Weiler zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Verbänden, Kammern und anderen Einrichtungen eingeladen. "Auftakt heißt auch Aufbruch", sagte Weiler in Dümpelfeld und verwies auf die "Notwendigkeit einer vorausschauenden Planung gerade in Zeiten des Strukturwandels."

Die bisherige Fassung des KREP stammt aus dem Jahr 1977 und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Das neue Programm versteht sich als Leitlinie und Orientierungshilfe für zukünftige politische Entscheidungen in Kreis und Gemeinden und verfolgt einen übergreifenden Planungsansatz. Dabei geht es nach Ansicht Weilers nicht darum, ein weiteres "Schubladengutachten" zu erstellen. "Vielmehr erwarten Kreis, Gemeinden und die Politik konkrete Handlungsempfehlungen des Gutachterteams, die auch realistisch und mittelfristig umsetzbar sind."

Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler weiter meldet, stieg die AW-Bevölkerung seit 1980 bereits um rund 17.500 Einwohner, was in etwa einer Stadt der Größe Remagens entspricht. Der Bevölkerungszuwachs habe Folgen für die kommunale Infrastruktur, beispielsweise bei der Ausweisung neuer Wohngebiete, der Ver- und Entsorgung, den Kindertagesstätten und Schulen. Die erwarteten Zuwächse bis 2010 kommen überproportional der Gemeinde Grafschaft zugute, aber auch den Verbandsgemeinden Bad Breisig und Brohltal sowie den Städten Remagen und Sinzig. Die kommunalen Räte und Verwaltungen sollten sich auf diese Entwicklung einstellen, fordert Weiler abschließend.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 27.05.1999

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