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Bundesmittel vorab gesichert

F├╝r neues "Dienstleistungszentrum Gesundheit und Fitness" - Start am 1. August - 5,5 Millionen Mark Gesamtkosten

Das geplante "Dienstleistungszentrum f├╝r Gesundheit und Fitness" im Kreis Ahrweiler kann rechtzeitig starten. Das Bundesministerium f├╝r Verkehr, Bau- und Wohnungswesen in Bonn hat der Kreisverwaltung jetzt einen "vorzeitigen Ma├čnahmebeginn" genehmigt.

Damit ist die F├Ârderung des Dienstleistungszentrums aus Bundesmitteln, das sich in der Kreisstadt ansiedelt, bereits vorab gesichert. Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler meldet, soll das neue Zentrum den Betrieb zum 1. August 1999 aufnehmen.

Der F├Ârderantrag f├╝r das "Dienstleistungszentrum Gesundheit und Fitness" gliedert sich in zwei Einzelprojekte: erstens die gemeinsamen Ma├čnahmen des kreisweiten Touristik-Service Ahr, Rhein, Eifel (Tour) und des Kur- und Verkehrsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler (KVV) zu Gesundheit und Fitness, deren Gesamtkosten rund 2,5 Millionen Mark betragen; und zweitens das "Studien- und Informationszentrum Gesundheit, Lebensqualit├Ąt und Wein" der Deutschen Weinakademie (DWA), hinter dem drei Millionen Mark Gesamtkosten stecken. Die F├Ârdermittel des Bundes verteilen sich auf einen Zeitraum von f├╝nf Jahren.

Damit wird nach den Worten von Landrat Joachim Weiler "im Herzen des Kurviertels ein echter Meilenstein der Gesundheits- und Fitnessregion entstehen". Die beiden gr├Â├čten Dienstleister f├╝r den Fremdenverkehr im Kreis Ahrweiler, Tour und KVV, b├╝ndeln ihre Kr├Ąfte und ziehen gemeinsam in die Villa R├╝tten gegen├╝ber der Spielbank Bad Neuenahr. Zudem wird im gleichen Haus das Institut der DWA eingerichtet.

Gesundheit und Fitness gelten als bedeutende Marktfaktoren, f├╝r die der Kreis Ahrweiler "ausgezeichnete Potentiale" biete, wie Weiler den Hintergrund der Idee beschreibt. Es gelte, den Kreis als Gesundheits- und Fitnessregion sowie den Gesundheitsstandort Region Bonn insbesondere f├╝r Touristen zu einem bundesweiten Zentrum f├╝r das Medizin- und Gesundheitswesen auszubauen sowie nach innen und au├čen zu profilieren. "Daf├╝r brauchen wir ein zentrales, schlagkr├Ąftiges Kompetenz- und Dienstleistungszentrum". Mit j├Ąhrlich 1,9 Millionen ├ťbernachtungen und f├╝nf Millionen Tagesg├Ąsten bei einem gesamtwirtschaftlichen Effekt von 760 Millionen Mark im Jahr sei der Kreis Ahrweiler f├╝r ein solches Zentrum "geradezu pr├Ądestiniert".

Um diesen Markt verst├Ąrkt zu erschlie├čen, sollen Aktivit├Ąten vernetzt und bestehende Angebote ausgebaut werden. Dies betrifft nach Angaben der Kreisverwaltung traditionelle medizinische Einrichtungen, die B├Ąderwirtschaft, den Sektor Ern├Ąhrung und regionale Produkte, Erholung, Landschaft und Weinbautradition, Medizintechnik und Forschung. Die Erschlie├čung neuer wirtschaftlicher Potentiale gewinne insbesondere vor dem Hintergrund der zu erwartenden Einbr├╝che nach dem Umzug von Teilen der Bundesregierung nach Berlin an Bedeutung, hei├čt es weiter.

Zu den Aufgaben der beiden Einrichtungen z├Ąhlen unter anderem die Entwicklung und der Vertrieb innovativer Produkte, der Aufbau neuer, zielgruppengerichteter Vertriebswege durch einen Reisekontakter, der vor allem Firmen und Reiseveranstalter f├╝r die Region gewinnen soll, eine Zertifizierung f├╝r regionale Leistungsanbieter, ein Gesamtkonzept f├╝r die Gesundheitsdienstleister, die Vergabe und Begleitung von Pilotstudien, der Aufbau eines Daten- und Informationssystems sowie die verst├Ąrkte Etablierung von Kongressen und Tagungen in der Region.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.06.1999

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