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Nur ein Drittel ist echter "Müll"

Der Großteil wird wiederverwertet - Reichling lobt AW-Bürger

Zwei Drittel aller Abfälle aus privaten Haushalten im Kreis Ahrweiler werden wiederverwertet, nur ein Drittel wird auf den Mülldeponien entsorgt. Diese Zahlen nennt der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) jetzt für 1998.

So wurden im vergangenen Jahr kreisweit 276 Kilogramm pro Einwohner verwertet; das entspricht 64 Prozent der gesamten Abfallmenge. Nur 153 Kg/Einwohner aus den Privathaushalten wurden hingegen beseitigt und deponiert; das entspricht 36 Prozent.

"Ein nach wie vor hohes Engagement, Abfälle getrennt zu sammeln", bescheinigt AWB-Werkleiter Walter Reichling den Menschen im AW-Kreis. Neben diesem Lob an die breite Öffentlichkeit betont Reichling zugleich, daß die neue Statistik "einen Beweis für das hohe Niveau des Abfallwirtschafts-Konzepts im Kreis Ahrweiler darstellt". Auch für 1999 erwartet Reichling "gute Ergebnisse".

Die einzelnen Zahlen (in Klammern die Angaben des Landes Rheinland-Pfalz für 1997 als Vergleich): Jeder einzelne AW-Bürger sammelte trotz eines hohen Anteils an Eigenkompostierern 92 Kg Bio- und Grünabfälle für die öffentliche Entsorgung (landesweit 99 Kg), 73 Kg Altpapier (71 Kg), 41 Kg Altglas (33 Kg), 38 Kg Leichtverpackungen mit dem Grünen Punkt (17 Kg) sowie 31 Kg sonstige Wertstoffe (23 Kg). All diese Mengen wurden zur Wiederverwertung bereitgestellt. Deponiert wurde aus dem AW-Land 153 kg pro Einwohner (landesweit 194 Kg).

Insgesamt kamen 1998 im Kreis Ahrweiler 105.188 Tonnen Abfälle zusammen. Davon entfielen 54.861 Tonnen auf Haushalte, 16.507 auf Gewerbebetriebe, 28.954 auf Bauabfälle und 4.866 Tonnen auf Klärschlamm. Von der Gesamtmenge wurden 50.369 Tonnen als Restabfälle auf den Hausmülldeponien und 19.502 Tonnen als unbelastete Bauabfälle auf den Bauschuttdeponien abgelagert.

Bei den 54.861 Tonnen an Abfällen aus Privathaushalten machen die Restabfälle mit 19.544 Tonnen und einem Anteil von 35,7 Prozent sowie die Bio- und Grünabfälle mit 11.801 Tonnen (21,6 Prozent) mehr als die Hälfte der Gesamtmenge aus. Die weiteren Angaben hierzu: Papier und Pappe 9.363 t (17,1 %), Altglas 5.247 t (9,6 %), Leichtverpackungen 4.854 t (8,9 %), Altholz 2.851 t (5,2 %) sowie Metall und Elektroschrott 1.201 t (2,1 %).

Hinweis an die Zeitungen : Zu diesem Bericht erhalten Sie eine Grafik mit den genannten Zahlen. 


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.07.1999

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