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Die kleinen Sänger piepsen lieber im Chor

Kanarienvögel wollen nicht allein sein - Tips für Tiere zu Hause

Kanarienvögel sind Gesellschaftstiere, die keine Einzelhaltung mögen. Der Käfig sollte zwei bis drei Vögeln Platz bieten. Besser sind geräumige Zimmervolieren mit hinreichenden Flugmöglichkeiten.

Im sechsten Teil ihrer Serie über "Tiere zu Hause" gibt die Kreisverwaltung Ahrweiler Tips zum Umgang mit Kanarienvögeln. Mit dieser Aufklärungsaktion wollen die Kreis-Amtstierärzte verhindern, daß Tiere falsch gehalten werden, und helfen, die gefiederten und vierbeinigen Mitbewohner vor vermeidbarem Leid zu schützen.

Die kleinen Sänger, die im 16. Jahrhundert auf den Kanarischen Inseln entdeckt wurden, sind Körnerfresser. Sie nehmen aber auch gerne frisches Grünfutter und Obst zu sich. Als gesellige Genossen vertragen sich auch mit anderen Kleinvogelarten. Die Lebenserwartung der Tiere liegt bei zehn bis zwölf Jahren. Leider gibt es Qualzuchtrassen wie beispielsweise Buckelkanarien oder Stelzkanarien, deren Haltung und Weiterzucht tierschutzwidrig ist.

Der Käfig sollte an einem hellen Standort stehen, darf allerdings nicht lange der direkten Sonne ausgesetzt sein. In schlecht belichteten Räumen können auch Lampen mit Tageslichtspektrum verwendet werden.

Mangelnde Bewegung und zu energiereiches Futter (Hanf, Knabberstangen, Hönigkräcker usw.) führen zur Verfettung. Wichtig auch: Auf reichlich Freiflug im Zimmer achten! Die Verwendung von Sandpapierröllchen auf den Sitzstangen ist tierschutzwidrig, da sie zu Fußschäden führen. Unterschiedlich starke Naturzweige sind besser als Plastikstangen oder Hartholz. Lange Krallen sollte man regelmäßig kürzen.- Wer mehr wissen will: Neben reichlich Literatur in Fachhandel und Bibliotheken stehen die praktizierenden Tierärzte mit Rat und Tat zur Seite.

Hinweis an die Zeitungen : Zu dieser Artikelserie "Tiere zu Hause" liegt Ihnen ein Logo vor.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.07.1999

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