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Rollendes Klassenzimmer für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Vierten Verkehrsschul-Anhänger an Polizei im AW-Kreis übergeben

Um eine weitere mobile Verkehrsschule reicher sind die Grundschulen im Kreis Ahrweiler. Den mittlerweile vierten Ausbildungs-Anhänger überreichten jetzt Landrat Joachim Weiler, die Sparkassendirektoren Helmut Wilhelms und Karl-Heinz Morschhaeuser von der Kreissparkasse Ahrweiler sowie der Vorsitzende der Verkehrswacht Kreis Ahrweiler, Werner Dünzen, an die Polizeiinspektion Remagen.

Die Beamten in Remagen, wie ihre Kollegen in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Adenau speziell für den Verkehrsunterricht ausgebildet, haben mit dem Rhein- und dem unteren Brohltal ein größeres Gebiet zu betreuen. Folglich entstand hier Bedarf für ein weiteres rollendes Klassenzimmer.

Der neue, 20.000 Mark teure Anhänger ist bestückt mit Fahrrädern, Verkehrsschildern, Helmen sowie Verbands- und Werkzeugkästen. Mit diesem Probe- und Unterrichtsmaterial der Verkehrserziehung besuchen die Polizisten die verschiedenen Grundschulen im AW-Land. Wie verhalte ich mich als Fußgänger im Straßenverkehr? Diese Frage steht beispielsweise für die Kinder der zweiten Klassen auf dem Lernprogramm. Die Viertklässler konzentrieren sich hingegen auf die Ausbildung am Fahrrad.

"Praxisnahe Verkehrserziehung" nannte Landrat Joachim Weiler das Pädagogik-Konzept, das den Kindern mehr Sicherheit auf und an den Straßen vermitteln soll. Dank sagte Weiler den Vertretern der Kreissparkasse Ahrweiler und der Kreisverkehrswacht, ohne deren finanzielle Unterstützung der vierte Verkehrsschulanhänger nicht hätte gekauft werden können. Das anschauliche und lebensnahe Erziehungsmodell reicht zurück bis in die 70-er Jahre. Damals entwickelten die Kreisverkehrswacht und die Kreisverwaltung das Konzept der mobilen Jugendverkehrsschulen im AW-Kreis.



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.08.1999

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