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Kinder auf Läuse untersuchen

Kreis appelliert an Eltern - Fälle in Kindergärten und Schulen aufgetreten

Eltern sollen verstärkt prüfen, ob ihre Kinder Kopfläuse haben. Zu dieser Vorsichtsmaßnahme rät die Kreisverwaltung Ahrweiler. Aus Kindergärten und Schulen werde in jüngster Zeit wieder berichtet, dass Läuse auftreten.

Die Tiere nisten sich nicht nur bei unsauberen oder ungepflegten Menschen ein. Dies kann auch bei einem hygienisch vollkommen sauberen Kopf der Fall sein. Läuse werden durch Körperkontakt mit bereits infizierten Personen übertragen, beispielsweise beim Spielen, durch das Benutzen von gemeinsamen Kopfbedeckungen oder Haarbürsten sowie in Gemeinschaftsgarderoben von Kleidungsstück zu Kleidungsstück.

Während öffentliche Stellen wie Schulen, Kindergärten oder das Kreis-Gesundheitsamt nur beratend zur Seite stehen können, ist es in erster Linie die Pflicht und das Recht der Eltern, ihre Kinder vorbeugend zu beobachten. Als erstes Erkennungsmerkmal bei Lausbefall macht sich ein lästiger Juckreiz mit häufigem Kratzen bemerkbar. Bevorzugte Stellen sind die Haare nahe den Schläfen, den Ohren und dem Nacken, besonders bei langem Haar. Die Eier der Läuse werden als kleine helle Punkte erkennbar. Eine Leselupe könne sehr dienlich sein beim Aufspüren der Tiere, heißt es weiter.

Wie das Kreis-Gesundheitsamt in einem Elternbrief betont, sollte man mit infizierten Kindern den Hausarzt aufsuchen. Selbsthilfe sei möglich durch ein Präparat aus der Apotheke oder der Drogerie und mit einem besonders feinzinkigen Kamm. Normales Haarewaschen, sei es auch noch so gründlich, genügt nach Meldung des Kreis-Gesundheitsamtes nicht. Von Läusen befallenen Personen muss der Zutritt zu Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten nach dem Gesetz verwehrt werden, bis ein Attest eines Arztes oder des Kreis-Gesundheitsamtes bescheinigt, dass kein Läusebefall mehr vorliegt.



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.09.1999

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