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Programm fördert erneuerbare Energien

Solarkollektoren, Wärmepumpen, Biogasanlagen und Geothermik

Auf ein Förderprogramm für erneuerbare Energien macht die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam. Förderfähig sind Solarkollektoren, Wärmepumpen, in Kombination mit der Errichtung von Solarkollektoren oder Wärmepumpen auch Energieeinsparmaßnahmen an Altbauten, kleine Holzheizungen, große Biomasseanlagen sowie Biogas-, Wasserkraft- und geothermische Anlagen.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften, Freiberufler sowie kleinere und mittlere private gewerbliche Unternehmen. Land- und Forstwirte können Anträge erst stellen, wenn das Notifizierungsverfahren bei der EU in Brüssel abgeschlossen ist. Das neue Programm zur Nutzung erneuerbarer Energien läuft über die Kreditanstalt für Wiederaufbau in Frankfurt/Main (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft in Eschborn.

Es gibt zwei Varianten: Für kleinere Vorhaben werden Zuschüsse gewährt, die unmittelbar beim Bundesamt für Wirtschaft zu beantragen sind. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Anlage. Größere Vorhaben, die mit einem entsprechend hohen Investitionsvolumen verbunden sind, unterstützt die KfW mit Förderkrediten. Darüber lassen sich je nach Anlage bis zu 100 Prozent der Investitionskosten finanzieren.

Die Darlehen haben wahlweise zehn oder bis zu 20 Jahre Laufzeit, wobei der Zinssatz von derzeit 4,3 Prozent pro Jahr für die ersten zehn Jahre fest bleibt. Die aktuell gültigen Nominalzinssätze sind im Internet unter www.kfw.de abrufbar. Die Auszahlung erfolgt zu 96 Prozent. Weitere Vorteile: bis zu drei tilgungsfreie Anlaufjahre sowie die Möglichkeit, jederzeit außerplanmäßig zu tilgen. Außerdem gewährt das Bundeswirtschaftsministerium weitere Zuwendungen, die als Teilschulderlass in das KfW-Darlehen einfließen.

Nähere Infos sind erhältlich beim KfW-Informationszentrum unter Ruf 01801/335577 (bundesweit zum Ortstarif) oder über die eMail-Adresse iz@kfw.de; Formularbestellungen telefonisch unter 069/7431-4277 oder per Fax -3994; umfangreiche Infos außerdem über die Internetseiten der KfW (www.kfw.de).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 28.10.1999

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