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Frauen nehmen 80 Prozent der Teilzeit-Jobs im Kreishaus ein

Kreisbeigeordnete Ingrid Näkel-Surges: Familie und Beruf vereinbaren

Jeder dritte Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler arbeitet in Teilzeit. 80 Prozent davon sind Frauen. Damit bietet der Kreis nach den Worten der Ersten Kreisbeigeordneten Ingrid Näkel-Surges gerade Frauen die Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren.

Die Quote der Teilzeitbeschäftigten liegt mit 124 Personen von den insgesamt rund 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei 33 Prozent. Die Verteilung auf die Geschlechter stellt sich deutlich dar: 99 weiblichen stehen nur 25 männliche Kollegen gegenüber, die in der Woche weniger als 40 (Beamte) beziehungsweise 38,5 Stunden (Angestellte) arbeiten und ihre Dienststunden flexibel gestalten. In acht von zehn Fällen sind es Frauen, die sich in der Ahrweiler Wilhelmstraße für Teilzeit-Jobs entschieden haben.

Wenn meist Frauen in der Personalabteilung nach Teilzeit-Jobs fragen, so ist dies nach Meinung der Ersten Kreisbeigeordneten "ein deutliches Indiz für die überwiegend klassische Rollenverteilung zwischen den Ehepartnern". Dass nämlich die Frau in der Familienphase ganz oder teilweise zu Hause bleibt und für die Kindererziehung sorgt. Der neue Telearbeitsplatz, den die Kreisverwaltung jetzt eingerichtet hat, komme diesem offensichtlichen Wunsch der Frauen daher entgegen. Bei diesem Telearbeitsplatz arbeitet eine Mitarbeiterin vom heimischen Computer aus und kann sich ihre Arbeitszeiten selbst einteilen, muss allerdings ein Arbeitstagebuch vorlegen. Außerdem erscheint sie im Kreishaus zu regelmäßigen Besprechungen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 15.11.1999

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