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Ausgleichsmittel für Arp-Museum sichern

Politische Spitzen der Region trafen sich in Bonn

Bei der weiteren Planung des Arp-Museums in Remagen-Rolandseck muss das Land Rheinland-Pfalz dringend ein konkretes Konzept auf den Tisch legen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die vom Bund zugesagten Bonn/Berlin-Ausgleichsmittel für dieses Projekt verloren gehen. Diesen Eindruck hat die Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Ahrweiler, Ingrid Näkel-Surges, beim jüngsten Regionalgespräch im Rathaus der Stadt Bonn gewonnen.

Die Ausgleichsmittel für die angemeldeten Ausgleichsprojekte in der Region seien lediglich bis 31. Dezember 2004 verfügbar. Zudem sei dem Bund schwer zu vermitteln, dass die geplante Aufwertung der Museumslandschaft im Raum Bonn ohne den ursprünglich vorgesehenen Neubau des Arp-Museums in Remagen-Rolandseck gelingen könne.

Mit Blick auf die Dienststellen, die aus Berlin und dem Rhein-Main-Gebiet in die Region Bonn ziehen, sahen die Vertreter der Region eine positive Entwicklung. Die Umzugsmaßnahmen in die Region Bonn hinein lägen "erfreulicherweise im Zeitplan". Näkel-Surges: "Es sieht so aus, dass alle Umzugsbehörden pünktlich kommen."

Bei den Regionalgesprächen treffen sich die politischen Spitzen der Stadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler zu einem Meinungsaustausch über aktuelle Fragen des Strukturwandels in der Region. Beim jetzigen Treffen, zu dem die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann eingeladen hatte, handelte sich um das erste Regionalgespräch nach der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen. Als Ergebnis dieser Wahl hat der frühere Oberkreisdirektor des Rhein-Sieg-Kreises, Frithjof Kühn, das Amt des Landrats von seinem Vorgänger Dr. Franz Möller übernommen.

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Die Spitzen der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler trafen sich zum ersten Regionalgespräch nach der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen: Frithjof Kühn (v.l.), Bärbel Dieckmann, Ingrid Näkel-Surges und Dr. Franz Möller.

(Bereits erschienen am 19.11.99)



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.11.1999

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