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Die Abfallgebühren bleiben auch im neuen Jahr stabil

Gute Nachricht für das neue Jahr: Die Abfallgebühren bleiben auch in 2000 stabil. Das haben die Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Ahrweiler, Ingrid Näkel-Surges, und der Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Kreis Ahrweiler (AWB), Walter Reichling, bei der Jahres-Pressekonferenz des AWB bestätigt.

Damit seien die Abfallgebühren seit Januar 1998 konstant - und dies trotz steigender Anforderungen an Technik und Qualität der Abfallentsorgung. Reichling: "Es ist uns gelungen, den allgemeinen Trend zur ´zweiten Miete´ aufzuhalten. Durch konsequentes Kostenmanagement und weitere Optimierungen werden wir das auch für die Zukunft versuchen".

Bei der Elektroschrott-Sammlung schnellten die Entsorgungszahlen 1999 nach oben und lagen bei 200 Tonnen. Der Grund: Während die Bürger 1998 noch für die Entsorgung von alten Waschmaschinen oder Computern zahlen mussten und nur knapp 17 Tonnen E-Schrott abgaben, ist dieser Service seit 1999 kostenfrei. AWB-Chef Reichling bezeichnet den Anstieg um die zwölffache Menge als einen "echten Erfolg, der unseren Weg bestätigt." Der Service sei auch weiterhin ohne finanzielle Mehrbelastungen der Bürger machbar.

Die so genannten "Abfallgebühren" umfassen mehr Leistungen als die bloße Entsorgung des Mülls. Neben der Abfuhr der grauen Restmüll- und der braunen Biotonne sowie der fachgerechten Entsorgung des Rest- und Biomülls finanzieren die Gebühren auch die Sperrmüllabfuhr mit der getrennten Entsorgung von Altmetall und Altholz, die Altpapierentsorgung, die Abfuhr und Entsorgung der Grünabfälle, der Problemabfälle sowie der Kühl- und Gefriergeräte und des Elektroschrotts.

Fazit von Ingrid Näkel-Surges und Walter Reichling: Der Kreis Ahrweiler biete ein differenziertes und bürgerfreundliches Abfallwirtschaftssystem zu günstigen Preisen. Diese Einschätzung habe Mitte des Jahres auch der Bund der Steuerzahler bei einem landesweiten Gebührenvergleich für 1999 festgestellt. Nach der Studie liegen die Abfallgebühren im AW-Kreis deutlich unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz.

(Bereits am 14.12.99 erschienen)



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.12.1999

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