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Sind die Bürger zufrieden mit der Abfallwirtschaft?

Kundenbefragung: 52.000 Haushalte können Anregungen geben

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) will sich als Dienstleistungsunternehmen noch stärker an den Bedürfnissen der Bürger und der Gewerbebetriebe orientieren. In einer groß angelegten und bundesweit wohl einmaligen Kundenbefragung haben alle rund 52.000 Haushalte in AW-Kreis die Möglichkeit, Kritik und Lob zu äußern.

"Wir sind auf die Rückmeldungen angewiesen, um die Zufriedenheit unserer Kunden zu messen und die Leistungen der Abfallwirtschaft zu optimieren", begründete AWB-Werkleiter Walter Reichling die Aktion. Der Fragebogen wird den Haushalten zusammen mit dem Abfallratgeber 2000 zugeschickt. Das Ausfüllen sei einfach und nehme nur wenige Minuten in Anspruch, appelliert die Erste Kreisbeigeordnete Ingrid Näkel-Surges an die breite Öffentlichkeit, mitzumachen und die Meinung zu artikulieren.

Mit 17 Fragen will der AWB die Sicht der Bürger genauer kennen lernen. Gefragt wird unter anderem nach den Informationskanälen, ob Tipps und Termine zum Abfall über Zeitungen, Infoblätter oder direkt bei der Abfallberatung eingeholt werden. Unter die Lupe genommen werden auch die Zufriedenheit mit Service und Beratung der AWB-Mitarbeiter, der einzelnen Sammel- und Entsorgungssysteme sowie den vor Ort tätigen privaten Entsorgungsunternehmen. Weitere Themen: Wünschen die AW-Bürger für bestimmte Abfallarten andere Entleerungsrhythmen oder andere Sammelsysteme?

Die Rücksendefrist läuft bis 31. Januar 2000. Dazu ist kein Briefumschlag nötig, weil der Fragebogen nach dem Ausfüllen nur zusammengefaltet und geklebt wird und so in den Briefkasten kann. Als Dank fürs Mitmachen werden Sachpreise verlost. Der AWB wertet die Antworten aus.

Mit der Kundenbefragung und der "engen Rückkopplung zum Bürger" greift der AWB nach den Worten von Ingrid Näkel-Surges und Walter Reichling als einer der ersten Abfallwirtschaftsbetriebe ein Instrument auf, das bislang meist nur in der Privatwirtschaft angewendet wird.

(Bereits am 14.12.99 erschienen)



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.12.1999

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