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Bürger nutzen die neue Elektroschrott-Entsorgung intensiv

Rund 200 Tonnen Elektro- und Elektronikschrott wurden 1999 im Kreis Ahrweiler eingesammelt und der Verwertung zugeführt (Stand Mitte Dezember). 1998 kamen kreisweit nur knapp 17 Tonnen an ausrangierten Fernsehern, Staubsaugern, Kaffeemaschinen, Computern oder elektrischen Kleingeräten zusammen. Grund für die zwölffache Steigerung: Seit Januar 1999 ist der Service für die Bürger kostenlos.

An vier festen Terminen im Jahr werden die alten Elektro- und Elektronikgeräte zu Hause abgeholt, wenn die Bürger das Sammelfahrzeug zuvor per Entsorgungsscheck angefordert haben. Zusätzlich nehmen 35 Stellen des Elektrohandels die Altgeräte kostenfrei entgegen, wenn der Entsorgungsscheck vorgelegt wird. Diese Annahmestellen sind im Abfallratgeber aufgelistet.

Fazit für den Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs Kreis Ahrweiler (AWB), Walter Reichling: "Es hat sich eindeutig gezeigt, dass die Bürger das neue Entsorgungskonzept besser annehmen und intensiver nutzen." Zudem entfrachte das für die Bürger kostenfreie Rücknahmesystem den Restmüll noch mehr von Schadstoffen aus Elektrogeräten und erhöhe den Anteil wiederverwertbarer Rohstoffe.

Der AWB appelliert an alle Haushalte, das kostenlose Angebot zur fachgerechten Entsorgung des Elektro- und Elektronikschrotts sowie der Kühl- und Gefriergeräte noch stärker zu nutzen. Die im Abfallratgeber eingehefteten Entsorgungsschecks müssten allerdings rechtzeitig vor den Abholterminen losgeschickt werden, betonte der Werk

leiter. Kühl- und Gefriergeräte könnten auch unabhängig von den Straßensammlungen beim Abfallwirtschaftszentrum "Auf dem Scheid" und der Umladestation Leimbach abgegeben werden. Dazu seien lediglich die Entsorgungsschecks vorzulegen.

(Bereits am 14.12.99 erschienen)



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.12.1999

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