BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Arbeitslosigkeit im AW-Land niedrig wie sonst selten

Kreis-Wirtschaftsförderer Christoph Völker: "Ausgleichsmaßnahmen greifen"

Bei den Arbeitslosenzahlen nimmt der Kreis Ahrweiler im landes- und bundesweiten Vergleich nach wie vor eine erfreuliche Spitzenposition ein. Die September-Zahlen der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg belegen dies. Die September-Daten gelten als Aussage kräftigste Werte eines Jahres, weil sie relativ unabhängig von saisonalen Einflüssen sind.

So waren im September kreisweit 6,6 Prozent der abhängig zivilen Erwerbspersonen arbeitslos. Die Vergleichszahlen: Rheinland-Pfalz 8,6 Prozent, westliches Bundesgebiet 9,4 Prozent, gesamtes Bundesgebiet 11,2 Prozent. Im landesweiten Vergleich weist der Kreis Ahrweiler die viertniedrigste Quote auf. Lediglich die Kreise Cochem-Zell (6,3 %), Ludwigshafen (6,1 %) und Mainz-Bingen (6,4 %) weisen noch günstigere Quoten auf. Die Arbeitslosenraten im AW-Kreis sind zudem die niedrigsten in der Region Bonn. Die Bezugsgröße der abhängig zivilen Erwerbspersonen setzt sich zusammen aus den sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten, Beamten und Arbeitslosen.

Nach Ansicht von Kreis-Wirtschaftsförderer Christoph Völker sind die konstant niedrigen Arbeitslosenzahlen im Kreis Ahrweiler und in der Region Bonn ein Beleg dafür, dass die vielfältigen Ausgleichsmaßnahmen greifen. Konkret nennt Völker die Sonderförderprogramme in der Region Bonn, die Erschließung von Gewerbegebieten oder die Wissenschaftsförderung. Neben einem "gesunden Branchenmix und einem breiten Mittelstand" haben nach Ansicht Völkers auch die vielfältigen Aktivitäten aller am Strukturwandel beteiligten Kommunen und Institutionen dazu beigetragen.

Im AW-Kreis herrsche ein gutes Investitionsklima. Nach einer Erhebung der Kreisverwaltung wurden seit dem Berlin/Bonn-Umzugsbeschluss 1991 im Kreisgebiet mehr als 1,1 Milliarden Mark investiert. Weitere Investitionen von rund einer Milliarde Mark seien noch beabsichtigt, betont Völker.



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.12.1999

<< zurück