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Für die Jugendpflege stehen jetzt mehr als 400.000 Mark bereit

Näkel-Surges: "Finanzen kräftig erhöht" - Jugendliche in Persönlichkeit stärken

Der Kreis Ahrweiler hat die Zuschüsse für die Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger in den acht Städten und Gemeinden deutlich erhöht. Im Haushalt 2000 stehen 405.000 Mark bereit. Gegenüber dem Vorjahr, als 294.000 Mark eingeplant waren, entspricht dies einer Steigerung von 38 Prozent.

Damit bezuschusst der Kreis die Personalkosten der kommunalen Jugendpfleger jeweils mit bis zu 43.000 Mark und die Sachkosten jeweils mit bis zu 7.000 Mark. "Trotz knapper Kassen ist das Geld gut angelegt", begrüßt die Erste Kreisbeigeordnete Ingrid Näkel-Surges die Entscheidung des Kreistags, die entsprechenden Haushaltsmittel "kräftig anzuheben".

Die Einstellung von Fachkräften in den Kommunen ist im Kreis-Jugendplan verankert. Ziel des Aufgabenbereichs Jugendpflege, Prävention und Jugendschutz: lebenswerte Verhältnisse für Kinder, Jugendliche und Familien schaffen. Dazu müssen der Bedarf an Leistungen und Einrichtungen sowie die Angebote gemeinsam mit den Verantwortlichen in den

Kommunen ermittelt, geplant und umgesetzt werden. Die Kreis-Jugendpflege agiert Hand in Hand mit politischen Gremien, Fachkräften der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, mit Kirchen, Vereinen, Verbänden und sonstigen Initiativen.

Dabei rückt der regionale, dezentrale Ansatz in den Mittelpunkt. Dieses Konzept wurde 1988 erstmals umgesetzt mit der Einstellung der hauptamtlichen Jugendpflegerin in der Verbandsgemeinde Adenau. Seit 1996 sind hauptamtliche Fachkräfte in allen Städten und Verbandsgemeinden des AW-Kreises tätig. Das Kreis-Jugendamt entwickelt dabei Konzepte, die vor allem versuchen, die Bedürfnisse und Interessen junger Menschen zu berücksichtigen. Jugendarbeit mit ihren vielfältigen Inhalten verfolgt auch das Ziel, junge Menschen in ihrer Persönlichkeit gegenüber Gefahren und Negativentwicklungen zu stärken. Möglichst viele Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen vor Ort arbeiten, sollen in die präventive Arbeit eingebunden werden.

Weitere 25.000 Mark sieht der Kreishaushalt unter anderem vor für die Schulung von Freizeit- und Gruppenleitern, Veranstaltungen der Jugendbildung, Pflegeelternseminare oder die Teilnahme von Kindern aus benachteiligten Familien an Ferienfreizeiten.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 13.01.2000

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