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Ein Kinderheim, das auch auf die Eltern abzielt

Leo-Lionni-Haus in Blasweiler: Kinder sollen nach zwei Jahren wieder zurück

Wie lassen sich Vorurteile gegenüber Kinder- und Jugendheimen abbauen? Diese Frage hat jetzt eine Delegation der Kreisverwaltung Ahrweiler mit der Ersten Kreisbeigeordneten Ingrid Näkel-Surges an der Spitze in einem Gespräch erörtert. Der Ort des Gesprächs passte zur Fragestellung: Näkel-Surges und Kreis-Jugenddezernent Klaus Kniel besuchten das Leo-Lionni-Haus in Heckenbach-Blasweiler.

Dieses Kinderheim arbeitet nach den Prinzipien der Heilpädagogik. Ein Schwerpunkt liege auf Kindern und deren Eltern gleichermaßen, wie Heimleiter Kurt Dauben berichtete. Der intensive Informationsaustausch mit den Eltern soll helfen, die Kinder innerhalb von zwei Jahren wieder in ihre Familien zurückzuführen.

Derzeit sind elf Kinder zwischen sechs und 13 Jahren in Blasweiler untergebracht. Träger des Hauses ist der "Kleine Muck e.V." in Bonn, ein Verein "zur Förderung positiver Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern". Für die Gesprächsrunde, an der auch sechs pädagogische Fachkräfte des Kinderheims teilnahmen, stellen die "schwindenden Wertvorstellungen" in der Gesellschaft ein zentrales Problem dar, das sich auf Kinder und Jugendliche auswirkt. Das pädagogische Konzept des Leo-Lionni-Hauses, das auch auf die Eltern abzielt, leiste daher eine "wertvolle Familien ergänzende und unterstützende Arbeit ", lobten Näkel-Surges und Kniel das Team in Blasweiler.

Hinweis an die Zeitungen: Zu diesem Artikel erhalten Sie ein Foto. Bildunterzeile: Kurt Dauben, Leiter des Leo-Lionni-Hauses in Blasweiler (links), und sein Team diskutierten mit der Ersten Kreisbeigeordneten Ingrid Näkel-Surges (4.v.r.) und Kreis-Jugenddezernent Klaus Kniel (rechts) über das Image von Kinder- und Jugendheimen.




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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 28.01.2000

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