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Berufsfindungstage für Mädchen geplant

Arbeitskreis "Frau und Beruf" hat Projekte für 2000 im Visier

Welche Auswirkungen haben Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt für Frauen, vor allem für Frauen in geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse mit oftmals geringeren Qualifikationen?

Eingehend diskutiert wurde diese Frage bei einer Veranstaltung, zu der der Arbeitskreis "Frau und Beruf" jüngst in die Fachhochschule Remagen eingeladen hatte. Speziell im Blickpunkt: Frauen im Gesundheitswesen. Auf dem Podium: Paul Nasada, Geschäftsführer der Kurkliniken Bad Neuenahr-Ahrweiler; Diplom-Psychologin Elisabeth Graff und Claudia Fuchs von der Orthopädischen Fachklinik Kurköln; Rainer Mertel, Kurdirektor der Aktiengesellschaft Bad Neuenahr; Maternus Fiedler, Koordinator des Pilotprojektes "Gesundheits- und Fitnessregion Kreis Ahrweiler"; Christoph Völker, Wirtschaftsförderer der Kreisverwaltung Ahrweiler, sowie Susanne Dalkmann, ISA Consult.

Als Hausherr begrüßte Professor Dr. Rüdiger H. Jung vom RheinAhrCampus Gäste und Podiumsmitglieder und unterstrich die "große Bedeutung" des Arbeitskreises für die Belange der Frauen im Kreis Ahrweiler. Der Arbeitskreis "Frau und Beruf" selbst war vertreten durch die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Ahrweiler, Evelyn Dirks, sowie Beate Nikelowski von der Beratungsstelle für Berufsrückkererinnen.

Einig war sich die Runde über die Tatsache: Bei einem Beschäftigungsabbau müssten Arbeitskräfte mit mangelnden Qualifikationen als erste den Verlust ihres Arbeitsplatzes befürchten. Auf breites Interesse stießen die Schilderungen von Paul Nasada und Elisabeth Graff aus der Fachklinik Kurköln, die konkret auf die Auswirkungen der Gesundheitsreform eingingen. Der Arbeitskreis wollte nach den Worten von Evelyn Dirks mit dieser Veranstaltung die Auswirkungen des Strukturwandels in der Region und die Folgen der Gesundheitsreform auf die Situation der Frauen beleuchten und mögliche Perspektiven aufzeigen.

Der Arbeitskreis "Frau und Beruf" hat es sich zum Ziel gesetzt, die im Kreis Ahrweiler tätigen Bildungsträger und Vertreterinnen des Arbeitsamtes durch einen regelmäßigen Informationsaustausch zu vernetzen. Dies soll Kräfte bündeln. Für das Jahr 2000 sind mehrere Projekte geplant. Beispielsweise sollen sämtliche Bildungs- und Qualifikationsmaßnahmen für Frauen im AW-Kreis zusammengestellt werden. Angedacht sind auch regelmäßige

"Mädchen-Berufsfindungstage" in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt. Dabei könnten sich Mädchen neben den "frauentypischen" Berufsbildern über weitere berufliche Perspektiven informieren.

Wer Fragen oder Anregungen zum Arbeitskreis hat, kann sich gerne an die Gleichstellungsbeauftragte des AW-Kreises, Evelyn Dirks, wenden: Kreisverwaltung Ahrweiler, Ruf 02641/975-349, Fax 02641/975-456, Email: Info@kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.02.2000

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