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Es gibt wieder Fördergelder für Eigenheime

Kreisverwaltung: Verbilligte Darlehen reichen bis 0,5 Prozent Zinsen

Fördergelder für den Neu-, Um- und Ausbau, die Erweiterung sowie den Erwerb von Familienheimen und selbstgenutzten Eigentumswohnungen gibt es auch in diesem Jahr. Die Anträge werden entgegengenommen bei den Verwaltungen der Städte und Verbandsgemeinden. Die Kreisverwaltung Ahrweiler nennt Einzelheiten.

Zu unterscheiden sind zwei Programme: Im Sozial- und Normalprogramm beschränkt sich die Förderung auf bestimmte Personenkreise. Das Ergänzungsprogramm unterstützt Familien generell.

In allen Förderwegen gilt eine Baukosten-Obergrenze, die ohne Grundstücks- und Erschließungskosten bei 2.700 Mark je Quadratmeter Wohnfläche liegt. Außerdem sind Wohnflächen-Obergrenzen vorgegeben. Diese betragen beispielsweise bei einem Vier-Personen-Haushalt 130 Quadratmeter im Sozial- und Normalprogramm sowie 156 Quadratmeter im Ergänzungsprogramm. Bei Eigentumswohnungen liegen diese Obergrenzen etwas niedriger.

Die staatlichen Hilfen unterscheiden sich auch in der Förderart. Die Höhe der Förderbeträge hängt ab von der Familiengröße und dem Gesamteinkommen der Familie. Im Sozial- und Normalprogramm gibt es verbilligte Darlehen (in der Regel 0,5 Prozent Zins, 0,5 Prozent Verwaltungskosten und 1 Prozent Tilgung) sowie zusätzliche Aufwendungsdarlehen. Im Ergänzungsprogramm werden ausschließlich Aufwendungsdarlehen gewährt.

Neben dem Neubau wird auch der Erwerb vorhandener Wohnungen zur Selbstnutzung sowie der Erwerb von Mietwohnungen durch die Mieterfamilien gefördert. Diese Förderung läuft über Ankaufs- oder Aufwendungsdarlehen. Hier können Familien ab einem Kind unterstützt werden; beim Erwerb der Wohnung durch die Mieter ist eine Förderung sogar ohne Kinder möglich. Wichtig für Bauherren: Im Sozial- und Normalprogramm darf mit dem Bau erst begonnen werden, wenn die Mittel bewilligt sind.

Auch bei Ankaufsdarlehen dürfen bindende Kaufverträge erst nach der Mittelbewilligung abgeschlossen werden. Dies gilt auch dann, wenn nur Mittel im Ergänzungsprogramm durch Aufwendungsdarlehen beantragt werden. Ansonsten können Ergänzungsprogramm-Anträge bei Neubauten noch bis zur Bezugsfertigkeit gestellt werden. - Nähere Informationen über die einzelnen Fördermöglichkeiten und -voraussetzungen erteilt die Kreisverwaltung Ahrweiler: Ruf 02641/975-290, Fax 975-456.



Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 06.04.2000

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