BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Ortsumgehung Hönningen: Landrat Dr. Pföhler "vorsichtig optimistisch"

Kostenreduzierung möglich - Gespräch bei Staatssekretär Ernst Eggers

"Vorsichtig optimistisch" zur Ortsumgehung Hönningen zeigt sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler nach einem Gespräch bei Staatssekretär Ernst Eggers. Grund: Eine Reduzierung der bislang 13 Millionen Mark umfassenden Gesamtkosten sei im Rahmen der baulichen Planung möglich.

Der Ahrweiler Landrat bezog sich gegenüber dem Staatssekretär im rheinland-pfälischen Verkehrsministerium auf entsprechende Informationen aus dem Straßen- und Verkehrsamt Cochem. Vor diesem Hintergrund muss nach den Worten Dr. Pföhlers "jetzt alles daran gesetzt werden, einen Baubeginn im Frühjahr 2001 zu ermöglichen".

Die Finanzierung des jetzt in Rede stehenden niedrigeren Investitionsvolumens müsse "jetzt geschultert" werden, fordert der Landrat. Das Projekt Hönningen eigne sich nicht für eine Privatfinanzierung. Denn die Zeit dränge, und die rechtlichen Voraussetzungen für eine Privatfinanzierung lägen nicht vor.

Der Landrat bezeichnete die Situation für die Menschen vor Ort in Hönningen als "unerträglich". Er forderte, das Projekt "jetzt konkret anzugehen, zumal der Finanzierungsrahmen wirklich überschaubar ist". Die Ausführungsplanungen sollten jetzt unverzüglich eingeleitet werden. Der Landrat will sich in den nächsten Tagen auch an Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt wenden.

Bei seiner mehrstündigen "äußerst konstruktiven Unterredung" in Mainz habe er "viel guten Willen verspürt", betonte Dr. Pföhler. Auch Staatssekretär Eggers wolle die Bemühungen unterstützen, die Ortsumgehung Hönningen jetzt anzugehen.

Bei diesem Treffen sprach der Landrat weitere Straßenbauprojekte im Kreis Ahrweiler an, die er ebenfalls als "prioritär" einstufte. "Es kann nicht sein, dass wir bei allen Projekten, die im Bundesverkehrswegeplan und den entsprechenden Bedarfsplänen gesetzlich verankert sind, schlichtweg im Regen stehen gelassen werden." Konkret nannte er die Ortsumgehungen Altenahr, Bad Neuenahr und Bad Bodendorf sowie den Lückenschluss der Eifelautobahn A 1.

Auch bei den Landesstraßen bestehe dringender Handlungsbedarf. Als Beispiel nannte Dr. Pföhler dem Mainzer Staatssekretär die Situation der unfallträchtigen L 82 vor allem im Bereich zwischen Schloss Ahrental bei Sinzig und Franken.

(Bereits am 07.04.2000 erschienen)


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 13.04.2000

<< zurück