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Frisches Fördergeld für die Wohnungs-Modernisierung

Selbstgenutzter Wohnraum bis 30.000 Mark, Mietwohnungen bis 60.000 Mark

Für die Modernisierung von selbstgenutztem Wohneigentum und Mietwohnungen stehen auch in diesem Jahr wieder staatliche Fördergelder bereit. Die Kreisverwaltung Ahrweiler erklärt Einzelheiten.

Gefördert werden Baumaßnahmen, die den Gebrauchswert der Wohnungen nachhaltig erhöhen. Dazu zählen insbesondere die Verbesserung des Wohnungszuschnitts, die Belichtung und Belüftung, der Einbau von Schallschutz- und Isolierverglasung, die Energie- und Wasserversorgung, die Entwässerung, die sanitären Einrichtungen, der erstmalige Einbau einer Heizung sowie der Einbau von Solaranlagen zur Raum- und Brauchwasserbeheizung.

Dabei gelten Obergrenzen. Förderfähig sind selbstgenutzte Wohnungen mit Kosten für die Modernisierung und Instandsetzung bis 30.000 Mark und vermietete Wohnungen bis 60.000 Mark. Antragsteller erhalten solange Investitionszuschüsse, wie der Gesamtbetrag förderfähiger Kosten im Programmjahr 30.000 Mark nicht übersteigt, und zwar bis maximal 7.500 Mark. Wird diese Wertgrenze überschritten, läuft die Förderung für diesen und jeden weiteren Antrag über Darlehen in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Es muss immer ein förderfähiger Kostenaufwand je Wohnung von mindestens 4.000 Mark erreicht werden. Die Förderung wird dem Finanzamt gemeldet.

Die Eigentümer verpflichten sich, die Aufträge der Modernisierung - nicht nur den Materialkauf - zügig nach der Förderbewilligung an Fachbetriebe zu vergeben. Eigenleistungen werden nicht gefördert. Mit der Maßnahme darf erst nach Bewilligung des beantragten Geldes begonnen werden. Als Beginn zählt auch die Auftragserteilung. Bei vorzeitigem Beginn kommt es zum Förderausschluss.

Bei selbstgenutztem Wohneigentum dürfen die Eigentümer eine Einkommensgrenze, die sich an der Haushaltsgröße orientiert, nicht überschreiten. Zudem müssen sie nach der Modernisierung eine Belastung von 15 bis 40 Prozent des maßgebenden Einkommens nachweisen.

Bei Mietwohnungen darf die Miete nach der Modernisierung (alte Miete plus Zuschlag aus den Modernisierungskosten) die Mietobergrenze von 9,10 Mark je Quadratmeter Wohnfläche ohne Nebenkosten nicht überschreiten.

Die Anträge sind nur bei den zuständigen Verwaltungen der Städte und Verbandsgemeinden erhältlich, werden dort auch wieder abgegeben und anschließend zur Kreisverwaltung als Bewilligungsbehörde weitergeleitet. Bei diesen Stellen und der Kreisverwaltung sind nähere Auskünfte erhältlich. Die Sprechzeiten der Kreisverwaltung: montags bis freitags von 7.30 bis 12 Uhr und donnerstags, dem Tag des Bürgers, durchgehend bis 18 Uhr (Ruf 02641/975-366).



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.04.2000

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