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Keine Baustellenfahrzeuge durch Marienthal

Bei einem m├Âglichen R├╝ckbau des ehemaligen Regierungsbunkers in Marienthal werden die Transportfahrzeuge nicht durch den Ort Marienthal fahren. Das ist nach den Worten von Landrat Dr. J├╝rgen Pf├Âhler das Ergebnis "intensiver Verhandlungen" zwischen mehreren Dienststellen.

Zun├Ąchst war geplant, dass die Leerfahrzeuge die Klosterstra├če in Marienthal befahren sollen, w├Ąhrend die beladenen Lkw ├╝ber die Gemeinde Grafschaft zur Autobahn geleitet werden. Dies war f├╝r Dr. Pf├Âhler unakzeptabel. Denn f├╝r die Marienthaler h├Ątte es erhebliche Bel├Ąstigungen bedeutet, wenn sich st├╝ndlich bis zu acht Schwerlast-Fahrzeuge durch die enge Klosterstra├če bewegt h├Ątten.

Der neue Sachstand: Auch die Leer-Lkw werden ausschlie├člich ├╝ber die vorhandene Nordstra├če und die Wirtschaftswege zwischen Marienthal und dem Gewerbegebiet Gelsdorf fahren. Nur dies war die Alternative, um zus├Ątzliche Belastungen auch f├╝r die B├╝rger von Esch und Holzweiler zu vermeiden.

Die Wirtschaftswege m├╝ssen - falls der Regierungsbunker tats├Ąchlich zur├╝ckgebaut wird - f├╝r den Baustellenverkehr befestigt und an einigen Stellen, vor allem in den engen Kurven, verbreitert werden. Um auch die Landwirte bei der Bewirtschaftung ihrer Grundst├╝cke nicht allzu sehr zu behindern, finden in der Gemeinde Grafschaft noch Gespr├Ąche mit Vertretern der Landwirtschaftskammer statt. Der Bund hatte sich im Vorfeld bereits unmittelbar an die betroffenen Grundst├╝ckseigent├╝mer gewandt.

An der jetzigen Gespr├Ąchsrunde bei der Bunkerverwaltung in Marienthal nahmen Vertreter des Bundesverkehrsministeriums teil, des Bundesfinanzministeriums, des Bundesamtes f├╝r Bauwesen und Raumordnung, der Oberfinanzdirektion Koblenz, des Stra├čen- und Verkehrsamts Cochem, des Kreises Ahrweiler, der Gemeinde Grafschaft, der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Verbandsgemeinde Altenahr.

(Bereits am 28.04.2000 erschienen)



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 04.05.2000

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