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Wer gewinnt die Königskrone der Orte und Stadtteile?

Im Wettstreit "Unser Dorf" honoriert der AW-Kreis erstmals Jugendgruppen

Wer ist der schönste Ort im ganzen Kreis? Fünf Frauen und Männer gehen ab 16. Mai für elf Tage auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage. Die fünf Personen sind Mitglieder der Bewertungskommission des AW-Kreises im diesjährigen Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft".

Landrat Dr. Jürgen Pföhler schickt die Kreisjury auf die Reise, damit diese die gemeldeten Dörfer im AW-Land kritisch unter die Lupe nimmt. Dabei wartet eine neue Aufgabe auf die Bewerter. Denn im diesjährigen Dörfer-Wettstreit bewertet der Kreis Ahrweiler erstmals Jugendgruppen und Jugendinitiativen. Für diesen Teil-Wettstreit winken insgesamt 1.500 Mark an Prämien.

Diese Jugend-Konkurrenz, die Dr. Pföhler als Ergänzung zum Vereinswettbewerb vorgeschlagen hatte, honoriert Leistungen von und für Kinder und Jugendliche. Ob selbst organisierte Jugendtreffs, die Gestaltung von Spielplätzen, Sportanlagen oder Jugendräumen, ob Pflanz- oder Müllsammelaktionen, Brauchtumspflege oder soziales Engagement - Kinder und Jugendliche können sich auf vielfältige Weise in den Wettstreit einbringen.

Den 1997 eingeführten Vereins-Wettbewerb behält der Kreis Ahrweiler bei. Auf dem Prüfstand hier: konkrete Maßnahmen der Jugend- und Seniorenarbeit sowie baulich-gestalterische Leistungen, beispielsweise die Renovierung von Gebäuden oder die Anlage und Unterhaltung öffentlicher Flächen. Weitere Meßlatten für den Vereinswettbewerb: In welchem Dorf oder Ortsteil wurden bestimmte soziale und kulturelle Leistungen geboten? Diese Frage zielt ab auf das Engagement der Vereine für die Gemeinde und vor allem für ältere Menschen, Neubürger, Kinder und Jugendliche.

Am Ende der Rundreise wird entschieden, welche Dörfer, Vereine und Jugendgruppen auf Kreisebene gewonnen haben. Dieses Jahr machen folgende Dörfer und Ortsteile bei "Unser Dorf" mit: Ramersbach und Walporzheim aus der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler; Franken aus der Stadt Sinzig; Gelsdorf aus der Gemeinde Grafschaft; Eichenbach, Fuchshofen, Schuld, Sierscheid und Wiesemscheid aus der Verbandsgemeinde Adenau; Kalenborn, Kirchsahr , Liers (Ortsgemeinde Hönningen) und Rech aus der Verbandsgemeinde Altenahr; Brohl (Ortsgemeinde Brohl-Lützing) und Gönnersdorf aus der Verbandsgemeinde Bad Breisig; und Brenk, Dedenbach, Engeln (Ortsgemeinde Kempenich), Oberdürenbach sowie Weibern aus der Verbandsgemeinde Brohltal.

Zur Bewertungskommission zählen fünf Personen, die bestimmte Kriterien beurteilen. Kreisplaner Kurt Weber von der Kreisverwaltung ist zuständig für die wirtschaftliche Entwicklung und Zukunftsperspektiven der Orte. Katharina Klaesgen aus Schuld untersucht das soziale und kulturelle Leben. Karin Vetters aus Bad Neuenahr-Ahrweiler beurteilt die Baugestaltung im öffentlichen und privaten Bereich. Anneliese Holzemer aus Adenau nimmt das Grün im öffentlichen und Privatbereich in Augenschein. Und Gartenbaumeister Bernhard Wichert aus Sinzig ist in der Kreiskommission zuständig für die Beurteilung, wie sich der Bewerberort in die Landschaft einpasst.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 15.05.2000

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