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Abfallmenge im Kreis Ahrweiler zurückgegangen

Bürger sammeln mehr Wertstoffe

Landrat Dr. Jürgen Pföhler wertete die positive Entwicklung der Abfallmengen als Zeichen gestiegenen Umweltbewußtseins der AW-Bürger. "Die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises haben allgemein großes Verständnis für das Sortieren der Abfälle. Unser Ziel muss es daher in den kommenden Jahren sein, die Abfallgebühren weiterhin konstant und in einem angemessenen Rahmen zu halten" so Dr. Pföhler.

Die Abfallmenge im Landkreis Ahrweiler ist im Jahre 1999 gegenüber dem Vorjahr um insgesamt mehr als 14 Prozent zurückgegangen. Die Menge an deponierten Abfällen auf der Zentraldeponie "Eiterköpfe" im Landkreis Mayen-Koblenz ging sogar um 24 Prozent zurück. Dies geht aus der jetzt vom Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) veröffentlichten Abfallmengenbilanz hervor.

Der Rückgang der Abfallmengen hängt im Wesentlichen mit dem Wegfall von hausmüllähnlichen Gewerbe- und Industrieabfällen sowie mit der fast vollständigen Verwertung von Klärschlämmen zusammen. Darüber hinaus hat sich der Anteil der Baustellenabfälle und des belasteten Bauschutts stark verringert.

Weiter gestiegen ist die Menge an recycelten Wertstoffen im Rahmen des Dualen Systems: Dies gilt sowohl für die in der Gelben Tonne eingesammelten Leichtverpackungen als auch für Altglas und Altpapier. Die eingesammelten Mengen pro Einwohner und Jahr betrugen im AW-Kreis bei den Leichtverpackungen 38,08 Kilogramm, beim Altpapier 73,58 und beim Altglas 42,12 Kilogramm. Mit diesen Sammelmengen liegt der Kreis Ahrweiler - wie auch in den vergangenen Jahren - wieder deutlich über dem Bundes- und Landesdurchschnitt.



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.06.2000

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