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Landrat: "Finanzierung und Baurecht des Arp-Museums nach wie vor offen"

 

Das neue Konzept der Mainzer Landesregierung, den Bau eines Arp-Museums in Remagen-Rolandseck vorzufinanzieren, lässt nach den Worten des Ahrweiler Landrats Dr. Jürgen Pföhler "nach wie vor zentrale Fragen offen". Dies gelte vor allem für die Gesamtfinanzierung des Museums-Neubaus, die Sicherstellung der 13 Millionen Mark Bundesmittel sowie die planungsrechtliche Absicherung des Gesamtprojekts.

Der Landrat: "Unserer Region wurde als zentrales Bonn-Berlin-Ausgleichsprojekt die Fertigstellung des Museums-Neubaus für Ende 1998 zugesagt." Dr. Pföhler verweist mit diesem Hinweis auf den Förderantrag der Landesregierung Rheinland-Pfalz vom 10. April 1996. "Mit anderen Worten: Das Land konzentriert sich jetzt auf die Errichtung der Garage - ohne allerdings den eigentlichen Hausbau sicherzustellen." Dabei dränge die Zeit immer mehr. "Denn die Bonn-Berlin-Ausgleichsmittel laufen 2004 aus", warnt der Landrat vor einem weiteren Zeitverlust.

Der vom Land erstmals angekündigte Beitritt zu einem Förderverein, der zur Einwerbung der fehlenden Mittel dient, ist nach den Worten Pföhlers nur dann glaubhaft, wenn das Land sich selbst finanziell tatkräftig einbringt, ein professionelles Förderkonzept erstellt sowie einen klaren und abschließenden Zeitrahmen für den Neubau des Richard-Meier-Museums vorlegt.

(Bereits am 06.06.2000 erschienen)


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.06.2000

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