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Bei hohen Ozonwerten körperliche Anstrengungen vermeiden

Aufgrund der teilweise extrem hohen Temperaturen und der starken Sonneneinstrahlung ist derzeit mit erhöhten Ozonkonzentrationen zu rechnen. Die Kreisverwaltung Ahrweiler geht davon aus, dass nachmittags Werte bis 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auftreten können, soweit nicht Gewitter das Konzentrationsniveau senken. Daher einige Hinweis aus dem Kreishaus.

Ozon ist ein starkes Reizgas, das bei hohen Konzentrationen insbesondere zu Beeinträchtigungen der Atemwege, Schleimhautreizungen und Kopfschmerzen führen kann. Ozon bildet sich vor allem aus Stickstoffoxiden und Kohlenwasserstoffen, also Schadstoffen, die in erster Linie von Kraftfahrzeugen freigesetzt werden.

Nach einem einheitlichen Informations- und Warnsystem der Europäischen Union empfiehlt die Kreisverwaltung, dass ab einer Ozonkonzentration von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft Personen, die gegenüber Luftschadstoffen empfindlich reagieren, sich im Freien keinen ungewohnten und starken körperlichen Anstrengungen unterziehen. Zu den Risikogruppen gehören vor allem ältere Menschen, Schwangere, Kinder und Patienten mit Atemwegserkrankungen. Bei Überschreitung einer Konzentration von 360 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gelten diese Hinweise für die gesamte Bevölkerung.

Im Interesse des Umwelt- und Gesundheitsschutzes appelliert die Kreisverwaltung an die breite Öffentlichkeit, spätestens dann freiwillig auf Auto oder Motorrad zu verzichten, sobald Fernsehen, Rundfunk und Presse über erhöhte Ozonwerte informieren. Bei unaufschiebbaren Fahrten sollte mit eingeschränkter Geschwindigkeit gefahren werden, also auf Autobahnen maximal 90 Stundenkilometer und auf sonstigen Straßen maximal 80 km/h.

Hinweise über die jeweilige Ozonkonzentration gibt die Aktuelle Luftgüte-Information in Mainz, Ruf 06131/19725. An zahlreichen Apotheken sind kombinierte Temperatur- und Ozon-Messgeräte installiert.



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.06.2000

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