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Den Rasen umweltfreundlich mähen

Sommerzeit, Rasenmäherzeit: Wer sein privates Grün umweltfreundlich schneiden möchte, sollte einige Tipps der Kreisverwaltung Ahrweiler beherzigen. Der Tenor: Mechanische Handrasenmäher sind die beste Lösung, gefolgt von Elektro- und Benzingeräten.

So stößt ein Zweitakt-Rasenmäher nach Angaben des Umweltbundesamtes pro Stunde so viele schädliche Kohlenwasserstoffe aus wie 200 Autos mit Katalysator. Solche Zweitakter kommen meist im Profi-Bereich zum Einsatz. Besser schneiden Viertakt-Rasenmäher ab. Aus Umweltsicht hingegen geht nichts über mechanische Handmäher. Diese Geräte sind geländegängig, umweltschonend, machen kaum Lärm und bieten die Möglichkeit zur körperlichen Betätigung. Handrasenmäher sind allerdings nur bei entsprechender Gartengröße sinnvoll.

Für weniger sportliche Gartenfreunde sind Elektro-Rasenmäher interessant. Deren geringe Geräuschbelastung schont auch die Nachbarn. Und weil keine Abgase entstehen, wird die Umwelt im Vergleich zu Benzinern ebenfalls geschützt. Übrigens: Motor-Rasenmäher, auch Elektromäher, dürfen aus Gründen des Lärmschutzes nur zu bestimmten Zeiten betrieben werden. An Werktagen einschließlich Samstagen dürfen die Mähmotoren ab 19 Uhr abends bis 7 Uhr morgens nicht laufen. Zwischen 13 und 15 Uhr sind auch keine Motormäher erlaubt, ausgenommen geräuscharme Elektromäher. Und an Sonn- u. Feiertagen sind Mähmotoren ganztags tabu.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.07.2000

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