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Ausländische Computer-Experten übers Arbeitsamt anmelden

Unternehmer, die ausländische Computerspezialisten einstellen möchten, sollten die entsprechende Arbeitsgenehmigung beim Arbeitsamt beantragen und die Entscheidung des Arbeitsamtes dem künftigen Arbeitnehmer und der Kreisverwaltung als Ausländerbehörde zuleiten. Darauf macht Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Betriebe im Kreis Ahrweiler aufmerksam, für die eine Einstellung ausländischer Fachkräfte in Frage kommt.

Mit diesen Unterlagen kann der neue Arbeitnehmer das erforderliche Visum bei der deutschen Auslandsvertretung beantragen. Das Visum bedarf keiner Zustimmung der Kreisverwaltung mehr. Die entsprechenden Verordnungen gelten seit 1. August 2000. Es handelt sich um Aufenthaltserlaubnisse bzw. die Arbeitsgenehmigung für hochqualifizierte ausländische Fachkräfte der Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK). Die Computer-Fachleute müssen ein Jahresgehalt von mindestens 100.000 Mark aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit nachweisen.

Der Gesetzgeber erhofft sich mit dieser Initiative neue Impulse für die IuK-Branche. Die breite industrielle Nutzung dieser Technologien stelle einen wesentlichen Faktor für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland dar, heißt es in einem Schreiben des Mainzer Innenministeriums an die Kreisverwaltungen. Primäres Ziel des Programms: den Mangel an IT-Spitzenkräften möglichst schnell abbauen.



Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.08.2000

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