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Minister Bauckhage: Feriendorf Hönningen bietet "wichtige Perspektive"

Weitere Unterstützung aus Mainz - Antwortschreiben an Landrat Dr. Pföhler

Auch der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage will sich für der geplante Feriendorf Hönningen einsetzen. Das hat er jetzt Landrat Dr. Jürgen Pföhler mitgeteilt. Dazu der Landrat: "Es ist gut zu wissen, dass der Wirtschaftsminister an unserer Seite steht, wenn es darum geht, Ökonomie und Ökologie auf einen Nenner zu bringen und Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region zu schaffen."

Pföhler hatte sich zuvor an die Landesregierung in Mainz gewandt und gebeten, dieses "wichtige Investitionsvorhaben" zu unterstützen. Innenminister Walter Zuber hatte dem Ahrweiler Landrat bereits vor einigen Tagen zugesichert, das Feriendorf Hönningen "so zügig wie möglich" zu behandeln.

Die Errichtung des von einem privaten Investor geplanten Ferienhausgebietes stellt nach den Worten von Minister Bauckhage "eine wichtige Perspektive für die künftige wirtschaftliche Entwicklung des Ahrtales" dar und sei "von großer Bedeutung für den Tourismus der Region". Das Projekt biete die Chance, die Aufenthaltsdauer der Gäste zu verlängern und neue Zielgruppen wie junge Familien zu gewinnen. Damit könnten vor allem der Einzelhandel, Dienstleister und weitere Wirtschaftszweige von der touristischen Nachfrage profitieren. Mit Blick auf Betriebsverlagerungen und Schließungen von Unternehmen an der Ahr "könnten durch die Realisierung des Ferienhausgebietes wichtige Arbeitsplätze erhalten beziehungsweise neu geschaffen werden", so Bauckhage an Dr. Pföhler.

Der Ahrweiler Landrat hatte sich zuvor an die Minister Zuber und Bauckhage sowie an Umweltministerin Klaudia Martini gewandt. Pföhler hob dabei hervor, dass das Vorhaben neben seiner wirtschaftlichen Bedeutung auch als Projekt des sanften Tourismus die Chance biete, Ökologie und Ökonomie miteinander zu verbinden. Auf einer Fläche von rund 2,2 Hektar soll das Feriendorf aus 20 Doppel-Ferienhäusern mit etwa 40 Wohneinheiten und 176 Betten entstehen.

(Bereits am 17.08.2000 erschienen)



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.08.2000

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