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200.000 Quadratmeter Gewerbefläche für wohnortnahe Arbeitsplätze

Nürburgring: Gewerbegebiet-Vermarktung "entscheidend vorangetrieben"

Die Schaffung von neuen, zukunftssicheren und wohnortnahen Arbeitsplätzen vor allem im ländlichen Raum stelle eine Daueraufgabe aller politisch Verantwortlichen dar. Nur so lasse sich verhindern, dass junge Menschen ihre Heimat verlassen. Dem Nürburgring komme dabei eine "herausragende Bedeutung für die Eifelregion" zu.

Das sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler im Rückblick auf die jüngste Informationsveranstaltung im Gewerbepark am Nürburgring. Angesichts von mehr als 100 Teilnehmern - meist potenzielle Investoren und Fachjournalisten - spricht der AW-Landrat von einer "erfolgreichen Aktion". Der Strukturentwicklungsgesellschaft am Mittelrhein mbH (strueg) sei es gelungen, die Vermarktung des Gewerbegebietes am Ring "entscheidend voranzutreiben".

Nach Anfangsschwierigkeiten sieht auch strueg-Prokurist Michael Knopp den Gewerbepark auf einem guten Weg. Erfreut äußerte sich Knopp über die Gemarkungsgrenzen übergreifende Kooperation. Immerhin sind beim Areal am Nürburgring drei Orts- und drei Verbandsgemeinden, drei Landkreise und zwei Regierungsbezirke eingebunden. Als wichtigste positive Standortfaktoren nannte Knopp das mit dem Namen "Nürburgring" verbundene Image, den Zugriff auf die Rennstrecke und die zu erwartenden Synergieeffekte durch die Konzentration der verschiedenen Firmen aus dem Motorsportsektor.

Experten gehen davon aus, dass mehr als 2.500 Arbeitsplätze vom Nürburgring abhängen. Allen voran das Gastgewerbe, aber auch Handwerksbetriebe und Tankstellen leben von rund 1,7 Millionen Gästen, die der Ring jährlich in die Eifel zieht. Dr. Pföhler: "Wir können im Westteil des Kreises Ahrweiler und den benachbarten Gebieten einen solchen Boom nur verzeichnen, weil der Nürburgring als wirtschaftliches Zugpferd der Region kräftig investiert und sich somit fit für die Zukunft macht."

Der Gewerbepark am Nürburgring verfügt über 200.000 Quadratmeter Fläche. Die Grundstücksgrößen sind variabel, das größte Einzelareal umfasst 24.000 Quadratmeter. Der Kaufpreis liegt zwischen 20 und 120 Mark je Quadratmeter einschließlich Erschließungskosten. Das Gewerbegebiet ist an die Rennstrecke angebunden und somit vor allem für die Motorsport- und Automobilbranche interessant.



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 31.08.2000

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