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Kreis fördert Technologiepark Grafschaft mit 1 Million Mark

Dr. Pföhler: Hohe Bedeutung für die strukturelle Entwicklung des Kreises

Der Kreis Ahrweiler stellt für den Technologiepark Grafschaft einen Zuschuß von über 1 Million Mark bereit. Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid für die Gemeinde Grafschaft hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler jetzt unterschrieben. Mit der Erschließung des Technologieparks soll begonnen werden, sobald das Land Rheinland-Pfalz mit dem Bau des vorgesehenen Autobahnzubringers beginnt.

"Als einem der zentralen Projekte im Rahmen des Bonn/Berlin-Ausgleiches kommt dem Technologiepark Grafschaft eine hohe Bedeutung für die strukturelle Entwicklung des Kreises zu," so Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Die Förderung des Kreises in Höhe von 1 Million Mark errechnet sich aus dem vorgesehenen Zuschuß von 15.000 Mark pro Hektar, wobei der geplante Technologiepark eine Größe von 67,5826 Hektar umfasst. Der Kreis stellt die Gelder bis zum Jahr 2004 in jährlichen Teilbeträgen bereit.

Von seiner Konzeption her hebt sich der Technologiepark Grafschaft von den übrigen Industrie- und Gewerbegebieten im Kreis Ahrweiler insofern ab, als dass er der Ansiedlung überwiegend Technologie orientierter Firmen dient. Die dort anzusiedelnden Betriebe sollen sich durch einen hohen Anteil an Forschungseinrichtungen sowie an hochqualifizierten Arbeitskräften auszeichnen. Vier Leit- und Wachstumsbranchen sollen die Säulen des Technologieparks bilden: Gesundheitswesen/Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Biotechnologie sowie Produkt orientierte Dienstleistungen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Nähe des Technologieparks zum RheinAhrCampus Remagen, zum geplanten Innovations- und Gründungszentrum Sinzig sowie zur Universität Bonn und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen in der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 13.10.2000

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