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Entsorgung von Schwarzwildaufbrüchen an den Wildsammelstellen

Keine Anmeldung mehr erforderlich

In Absprache mit dem Forstamt Adenau sowie der Forstverwaltung Laufenbacherhof ist die Entsorgung von Wildaufbrüchen ab sofort zu jeder Zeit möglich. Eine Anmeldung ist nicht mehr erforderlich. Diesen Hinweis gibt jetzt die Kreisverwaltung Ahrweiler in einem Schreiben an alle Jagdausübungsberechtigten.

Bereits Ende 1999 wurden im Kreis Ahrweiler Vorsorgemaßnahmen gegen die Ausbreitung der Schweinepest getroffen. Unter anderem erhielten Jäger die Möglichkeit, Wildaufbrüche vom Wildschwein über die Tierkörperbeseitigungsanstalt zu entsorgen. Dieser Weg werde auch weiter aufrecht erhalten. Die nötigen Gelder stelle der Kreis bereit, so die Kreisverwaltung. Sie hofft, dass durch das Entfallen der Anmeldepflicht die Akzeptanz der Entsorgungsstellen wesentlich verbessert wird.

Um die Schweinepest einzudämmen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern sei es erforderlich, regional überhöhte Wildschweinbestände zu reduzieren. Die Abschußzahlen bewiesen, dass die Jäger dazu im letzten Jahr ihren Beitrag geleistet hätten. Ein intensives Bejagen des Schwarzwildes sei jedoch auch weiterhin notwendig, um einen Bestand mit gesunden Wildschweinen zu erreichen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 13.10.2000

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