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"Logistikzentrum Bundeswehr könnte aus dem Stand heraus starten"

Landrat Dr. Pföhler bittet Verteidigungsminister Scharping erneut zu Besuch beim Mat-Amt

In der Diskussion um die Bundeswehr-Strukturreform und die Zukunft der Standorte im Kreis Ahrweiler hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler jetzt erneut Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping angeschrieben und ihn nochmals zu einem Besuch in den AW-Kreis eingeladen.

Bereits im August hatte sich Dr. Pföhler mit einer entsprechenden Bitte an Scharping und den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck gewandt. Während Beck sich jüngst persönlich im Materialamt des Heeres in Bad Neuenahr-Ahrweiler informierte, steht ein Besuch Scharpings noch aus.

Zugleich übermittelte Landrat Pföhler die kürzlich vom Kreistag beschlossene Resolution für den Erhalt der Bundeswehrstandorte im Kreis Ahrweiler an Verteidigungsminister Scharping. Darin drückt das oberste Kreisgremium seine "große Sorge um die Zukunft der Bundeswehrstandorte im Landkreis Ahrweiler" aus. Insbesondere wird um die Sicherheit der Arbeitsplätze beim Mat-Amt gefürchtet. Mit rund 600 Beschäftigten im Amt für Nachrichtenwesen in Grafschaft-Gelsdorf sowie mit rund 950 Beschäftigten im Mat-Amt ist die Bundeswehr der größte Arbeitgeber im Kreisgebiet.

Landrat Dr. Pföhler an Minister Scharping: "Sollte das Materialamt des Heeres im Zuge der Strukturreform der Bundeswehr aufgelöst oder erheblich verkleinert werden, könnte das geplante Logistikzentrum Bundeswehr aufgrund der vorhandenen Rahmenbedingungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler praktisch aus dem Stand heraus seine Arbeit aufnehmen."

Zudem hebt Pföhler gegenüber Scharping die Ausführungen von Ministerpräsident Kurt Beck hervor, "dass wir für den Bundeswehrstandort Bad Neuenahr-Ahrweiler sehr gute Argumente auf die Waagschale legen können". Landrat Pföhler lädt den Verteidigungsminister nochmals ein: "Ich würde mich freuen, wenn auch Sie ein entsprechendes Zeichen setzen würden."



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.11.2000

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