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Um Unterstützung für Direktverbindung der Ahrtalbahn gebeten

Landrat Dr. Pföhler wendet sich an NRW-Verkehrsminister - Kürzere Reisezeiten, moderne Fahrzeuge und kein Umsteigen mehr in Remagen

Das Land Nordrhein-Westfalen soll seinen finanziellen Beitrag zur Durchbindung der Ahrtalbahn bis Bonn leisten. Mit dieser Bitte hat sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler in einem persönlichen Schreiben an den Minister für Wirtschaft, Mittelstand, Energie und Verkehr in Düsseldorf, Ernst Schwanhold, gewandt.

Die umsteigefreie Verbindung der Ahrtalbahn bis Bonn stelle eine Chance dar, den Pendler- und Freizeitverkehr umwelt- und kundenfreundlich zu gestalten. Wenn das Land NRW seinen Beitrag zur Anschubfinanzierung des Projekts leiste, wären die Bedingungen für eine Umsetzung der Idee im Juni 2001 geschaffen, argumentiert Dr. Pföhler gegenüber dem Düsseldorfer Minister. Der Kreis Ahrweiler habe bereits seine Solidarität mit der Region Bonn/Rhein-Sieg bekundet und sich freiwillig zur Hälfte an den Kosten der Stadt Bonn beteiligt. Aus dem AW-Kreis fließen 150.000 Mark für die direkte Zugverbindung.

Vorgesehen ist die Durchbindung des Schienenverkehrs von Ahrbrück ohne Umsteigen über Remagen zum Bonner Hauptbahnhof ab Juni 2001 bis Dezember 2002 mit täglich sechs Zugpaaren. Der Kreistag hatte seine Zusage für die 150.000 Mark allerdings unter den Vorbehalt gestellt, dass sich auch das Land NRW, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und die Stadt Bonn finanziell beteiligen. VRS und Stadt Bonn haben ihre Finanzierung inzwischen auf den Weg gebracht.

Eine solche direkte Zugverbindung war bislang frühestens für 2003 geplant. "Dieses lang ersehnte Projekt sollte aber möglichst rasch in die Tat umgesetzt werden und letztlich nicht an der Kostenfrage scheitern", betonte der Ahrweiler Landrat. Bereits in seinem Wahlprogramm hatte Dr. Pföhler eine direkte Zugverbindung nach Bonn als eines seiner wichtigsten Ziele genannt.

Die durchgehende Zugverbindung ohne Umsteigen sei ein gemeinsames Anliegen der Verantwortlichen in Bonn und dem Kreis Ahrweiler, blickt Landrat Pföhler auf die "intensiven Gespräche" zurück, die der mit den Beteiligten geführt hatte. "Deshalb sind wir der Stadt Bonn für einen Übergangszeitraum bei der Anschubfinanzierung entgegengekommen. Die Durchbindung bringt für die Fahrgäste kürzere Reisezeiten, modernere und attraktive Fahrzeuge sowie ein Ende des lästigen Umsteigens in Remagen."



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.11.2000

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