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Die Eltern-Kind-Arbeit soll noch weiter ausgebaut werden

Landrat Dr. Pföhler zu Besuch bei der Familienbildungsstätte - Englisch für Kinder als ein gemeinsamer Schwerpunkt - 50.000 Mark Kreiszuschuss

Als "festen Bestandteil der Jugend- und Familienarbeit im Kreis Ahrweiler" hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler (FBS) gewürdigt. Bei seinem Antrittsbesuch ließ sich Pföhler von der Leiterin und Geschäftsführerin der FBS, Inge Schneider, informieren.

Die Prävention, die einen Schwerpunkt der zahlreichen FBS-Aktivitäten darstellt, bezeichnete Dr. Pföhler mit Blick auf die Erziehung von Kindern und Jugendlichen als "ungemein wichtig". Dieses Ziel der Jugendhilfe müsse auch in Zukunft weiter gefördert werden. Aktuell befasst sich die FBS besonders mit der Gewaltprävention in der Familienbildung.

In früheren Jahren markierte auch die Ausbildung von schwer vermittelbaren Jugendlichen ein zentrales Anliegen des FBS - rund 150 dieser jungen Menschen wurden ins Berufsleben geführt. Heute liegt ein Hauptaugenmerk der FBS nach den Worten Schneiders auf jungen Familien.

Aus diesem Grunde stellte die Pädagogin dem Landrat einen Kurs für werdende und jungen Eltern nach dem Prager Eltern-Kind-Programm (PEKiP) vor. Dabei erhalten Eltern eine praktische Anleitung, wie sie ihr Baby in jeder Entwicklungsphase durch Spiel und Bewegung anregen und ihr eigenes Beobachtungsvermögen gegenüber dem Kind schulen können. Zudem finden Eltern die Möglichkeit, gegenseitig Erfahrungen auszutauschen.

Englisch im Kindesalter - ein weiteres Gesprächsthema beim Landrats-Besuch. Während Pföhler einen Modellversuch über das spielerische Englischlernen auf freiwilliger Basis in zwei Kindergärten des AW-Kreises eingeführt hat, vermittelt die FBS in ihrem Kurs "English-club for kiddies" Grundschülern erste Fremdsprachen-Erfahrungen. Die Leitung dieses FBS-Kurses und der Kindergarten-Spielstunden liegt übrigens in einer Hand: Cheryl Jungmann übernimmt die Betreuung der Kinder. Die Engländerin versteht es in idealer Weise, den Kleinen die Sprachmelodie des Englischen zu vermitteln.

Nicht nur in diesem Punkt herrscht Einigkeit zwischen dem Kreis Ahrweiler und der Bildungsstätte. Beide, Schneider und Pföhler, bescheinigten sich gegenseitig eine "ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der Familienbildungsstätte sowie der Kreisverwaltung und speziell dem Kreis-Jugendamt".

Der Kreis Ahrweiler fördert die Familienbildungsstätte jährlich mit einem Zuschuss von 50.000 Mark. Weitere Gelder fließen vom Bistum Trier, dem Land und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Träger der Einrichtung, die 1970 gegründet wurde, ist der Verein "Katholische Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.". Vorsitzender ist Dechant Josef Mettel. Weitere Inhalte der sozialpädagogischen Institution neben dem Themenfeld Familie und Erziehung bilden die Gesundheitspflege und -erziehung, Hauswirtschaft, Nähen, Freizeitgestaltung sowie Kurse für junge Leute.

Ein Blick in die Zukunft: Die FBS möchte den benachbarten Pfarreien anbieten, neben den Kursen in der FBS auch dezentrale Veranstaltungen vor Ort zu organisieren. Außerdem soll die Eltern-Kind-Arbeit, auf die bereits mehr als die Hälfte der Kurse entfallen, weiter ausgebaut werden. - Info: Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Hauptstraße 80 (gegenüber Kaufhaus Moses), 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/27039, Fax /78305.

 

Hinweis an die Zeitungen: Zu diesem Artikel erhalten Sie ein Foto. Bildunterzeile:

Sichtlich wohl fühlte sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der selbst Familienvater ist, bei einem Eltern-Kind-Kurs im Rahmen seines Antrittsbesuchs bei der Familienbildungsstätte.




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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.11.2000

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