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Einigung mit Stararchitekt Richard Meier erzielt

Landrat Pföhler zum Arp-Projekt: "Das Weltklasse Museum im Kreis Ahrweiler steht in einigen Jahren" - Entwürfe für Gesamtplanung liegen bis Mitte 2001 vor

In den Verhandlungen mit dem amerikanischen Star-Architekten Richard Meier zu Konzept und Bau des Arp-Museums in Remagen-Rolandseck ist der entscheidende Durchbruch gelungen. Eine hochrangige Gesprächsrunde hat in New York eine Einigung erzielt.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler unmittelbar nach den Verhandlungen in den USA: "Natürlich ging es bei den Gesprächen auch darum, Irritationen aus der Vergangenheit auszuräumen und Überzeugungsarbeit bei einem international renommierten Architekten zu leisten. Das ist gelungen. Richard Meier sitzt jetzt mit im Boot. Das Klima zwischen allen Beteiligten stimmt nun. Ich bin daher zuversichtlich, dass das Weltklasse-Museum bereits in einigen Jahren im Kreis Ahrweiler steht."

Dr. Pföhler bewertet die Unterredung mit Richard Meier als "den wichtigsten Schritt seit der Grundsatzentscheidung des Koordinierungsausschusses der Bonn-Berlin-Ausgleichsgremien vom Sommer diesen Jahres". Jetzt bestehe Planungssicherheit. Als nächster Schritt steht nach Landrat Pföhler "die Gründung eines hochkarätigen Fördervereins an, der das Finanzkonzept des ambitioniertesten Kulturprojekts des Landes Rheinland-Pfalz endgültig absichern soll".

Das Ziel des New Yorker Gesprächs: Richard Meier vom "Zwei-Phasen-Modell" überzeugen und ihn ab sofort in die weiteren Schritte konzeptionell einbinden. Dieses Modell sieht zunächst die Renovierung des bestehenden Künstlerbahnhofs, die Schaffung von Funktions- beziehungsweise Ausstellungsflächen und in der zweiten Phase den Neubau des Arp-Museums auf der Rheinhöhe vor. Dieser Plan ist der neue politische Konsens, der in den Gremien des Bonn-Berlin-Ausgleichs beschlossen wurde.

Die Grundsatzeinigung lautet wie folgt: Architekt Meier stimmt dem Zwei-Phasen-Modell und dem entsprechenden Finanzplan zu. Über die Renovierung des bestehenden Bahnhofs wird Meier kontinuierlich unterrichtet. Meier selbst übernimmt die Planung für den Neubau sowie die Funktions- beziehungsweise Ausstellungsflächen, die den Künstlerbahnhof mit dem Neubau verbinden sollen.

Ferner wird Meier in die Anpassung der bisherigen Pläne an das Zwei-Phasen-Modell eingebunden. Konkret bezieht sich dies in erster Linie auf den Tunnel, der unterhalb der Bahnstrecke vom jetzigen Künstlerbahnhof in den Berg führen soll, sowie die weitere Zuwegung zum Neubau. Damit soll die architektonische Gesamtkonzeption aus einem Guss gewährleistet werden. Der Gesamtkomplex soll in sechs bis acht Jahren stehen.

Die weiteren Vereinbarungen: Alle Neu- und Umplanungen geschehen in enger Absprache mit dem Auftraggeber (dem Land Rheinland-Pfalz) und dem Nutzer (der Arp-Stiftung). Über die vereinbarten Punkte soll noch bis Ende des Jahres 2000 ein Vertrag mit Richard Meier geschlossen werden. Entwürfe für die Gesamtplanung

wird Meier bis spätestens Mitte 2001 vorlegen.

Am Tisch in New York: Richard Meier mit seinen Architekten sowie auf deutscher Seite der Chef der Mainzer Staatskanzlei, Staatssekretär Klaus Rüter, ein Beamter des rheinland-pfälzischen Finanzministeriums, der Vorsitzenden der Arp-Stiftung, Dr. Dieter Lange, der neue Direktor des Arp-Museums, Prof. Dr. Raimund Stecker, sowie Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

 

Anlage: Grundsatzeinigung mit Richard Meier




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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.11.2000

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