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Und plötzlich wächst der Sperrmüllberg

Elektro-Kleingeräte werden separat abgeholt - Kontrollen angekündigt

Das Problem ist den Abfallberatern des Abfallwirtschaftsbetriebs Kreis Ahrweiler (AWB) bekannt: Wo Sperrmüll steht, wird weiterer hinzugestellt. Denn viele Bürger verfahren frei nach dem

Motto "Es darf ein bisschen mehr sein." Darf es aber nicht. Denn ab drei Kubikmetern Sperrmüll pro Haushalt ist Feierabend mit der Entsorgung.

Vor den jetzt wieder anstehenden Sperrmüll-Sammlungen macht der AWB auf einige Grundregeln aufmerksam. Neben dem Überschreiten der Höchstmengen an sperrigem Müll lässt sich immer wieder beobachten, dass die Sperrmülltermine zur illegalen Ablagerung von Abfällen genutzt werden. Den Verantwortlichen droht ein Bußgeld, wenn sie dabei erwischt werden. Der AWB kündigt dazu verstärkte Kontrollen an.

Ein weiterer Kritikpunkt, der bei Sperrmüllkontrollen auffällt, sind die Elektro-Kleingeräte und Kühlgeräte. Diese werden von den Bürgern immer wieder an die Straße gestellt, obwohl dafür seit zwei Jahren ein kostenfreies Abholsystem mit Scheckkarte besteht. So finden die Kontrolleure immer wieder Staubsauger, Fernsehgeräte, Kaffeemaschinen, Radios oder Kühlschränke, die beim Sperrmüll nichts zu suchen haben. Lediglich große Elektrogeräte wie ein Elektroherd, eine Waschmaschine, ein Wäschetrockner oder ein Geschirrspüler dürfen zum Sperrmüll.

Auch Bauschutt wie Toilettenschüsseln, Waschbecken, Türen, Fenster oder Holzverkleidungen haben auf dem Sperrmüll nichts verloren. Diese Gegenstände können auf der Umladestation Leimbach und dem Abfallwirtschaftszentrum "Auf dem Scheid" in Niederzissen angeliefert werden.

Der AWB betont nochmals: Nur sperrige Abfälle aus dem Haushalt, die nicht in die Abfallgefäße passen, gehören zum Sperrmüll. Dies gilt beispielsweise für Elektroherde, Spül- und Waschmaschinen, Schränke, Matratzen, Stühle, Koffer oder Tische. - Fragen zur Sperrmüllentsorgung beantwortet die AWB-Abfallberatung gerne unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/0858858. Weitere Hinweise liefern der Abfall-Ratgeber (Seite 6 und 7) sowie das Internet (www.kreis.aw-online.de, Abfallwirtschaftsbetrieb).


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.11.2000

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